67. TreWa Con

Die 67. TreWa Con in Veitsweiler | Beginn: 15.7.2017 / Ende: 23.7.2017


Bericht von Commander Hosea Lüke über Außenmission auf 68. TreWa Con in Veitsweiler.
Ziel: Erforschung des Trewaner Volkes und Feststellung des Spaß- und Erholungsfaktors.
Sternzeit: Kurz nach Marmeladenbrot:

Diese Außenmission kam mir äußert gelegen: Ich brauchte dringend Abwechslung und Erholung von den körperlichen und psychischen Belastungen der letzten Wochen.
Ich hatte das Glück bereits am Vortag zu den Vorbereitungen dazu zu stoßen und so alles von Anfang an mit zu erleben.
Eine Handvoll Trewaner wuselte also eifrig umher und rasch wurde alles aufgebaut und eingerichtet.
Das war das erste Mal von vielen weiteren Augenblicken in der kommenden Woche, in denen ich bemerkte dass hier ein eingespieltes Team zu Gange war.
So bekam ich kaum die Gelegenheit mich nützlich zu machen.
Schließlich wurde noch ein großes eckiges Kunststoffbecken von dem Anführer der Trewaner aufgebaut. Dieser Anführer hatte den Titel wohl u. a. deshalb inne, da er am lautesten Rülpsen konnte. Anscheinend beeindruckte dies Trewaner im höchsten Maße.
Das Becken wurde dann mit Wasser gefüllt und hoch erhitzt. Ich sollte Zeuge davon werden, wie in den nächsten Tagen immer wieder Trewaner, unter erleichterten Seufzen und breiten Grinsen, in das Behältnis stiegen und dort lange Zeit einfach nur rumlagen. Das Wasser war dabei noch heißer als die durchschnittliche Außentemperatur (30°) und es warf oft Blasen und blubberte vor sich hin. Oder waren das die Trewaner??
Anscheinend dient dieser „Whirlpool“ wohl dazu ihre Batterien wieder auf zu laden.
Mir wurde noch eine Schlafstätte zu geteilt und nach dem Abschluss der Vorbereitungen, dem Einkaufen der zahlreichen Lebensmittel und einem Ausflug in die „Wörnitz Stuben“ kam es am Abend zum ersten Höhepunkt:
Die Trewaner setzen sich in einen Kreis und stellten in ihre Mitte eine Unmenge an verschiedenem Alkoholika. Dies war wohl wieder so eine Art religiöses Ritual, das sie die Spirituosen ähnlich wie den Whirlpool anbeteten.
Die Anbetung bestand dann darin möglichst viel davon in den nächsten Stunden zu trinken und u. a. auf den Stuhl zu klettern, wild mit den Armen zu gestikulieren und dabei einen inbrünstigen Sing Sang von sich zu geben.
Beobachtung funktioniert am besten, wenn man mitmacht. Also versuchte ich so viel wie möglich Verschiedenes zu trinken und am Ende hatte ich sogar 3 unterschiedliche Substanzen in meinem Becher.
Darunter war sogar etwas mit dem eigenartigen Namen „Stichpimpulibockforcelorum“. Von welchem Planeten dies wohl stammte?
Wozu dieses Ritual diente blieb mir verborgen. War dies einfach nur eine Feier? Oder eine Vorbereitung auf die kommenden Tage?
Mit über einem halben Dutzend verschiedener Substanzen im gefüllten Bauch torkelte ich schließlich zu meiner Schlafstätte in dunkler Stille.
Am nächsten Tag trafen noch mehr Trewaner ein, als wären sie einem unsichtbaren Signal gefolgt. Vielleicht hing es mit dem Ritual am Vorabend zusammen?
Aber auch einige Trewaner verschwanden wieder, anscheinend hatten sie das Ritual nicht bestanden.
Ich schonte mich und meine Kopfschmerzen bis zum Abend.
Dann wurde eine offizielle Eröffnung durchgeführt, bei der es zunächst zu einer kleinen Gaststätte in Fuß Nähe ging. Im „Grünen Baum“ wurde ein typisches, regionales Vesper zu sich genommen und einer der Anführer der Trewaner huldigte lauthals dem Gott des Käsekuchens.
Dabei zog sich einer der Trewaner den Zorn der anderen auf sich, als er ein Stück des geheiligten Käsekuchens fallen ließ. Alle anderen gackerten daraufhin immer wieder im Chor: „Con Verbot!“
Sehr vorsichtig aß ich ehrfürchtig meine zwei Teile des Kuchens.
Zurück in der Behausung der Trewaner sammelte man sich wieder und verehrte die Ahnen, in dem man sich Bilder der letzten TreWa Con anschaute.
Außerdem bekam jeder Trewaner ein T-Shirt in einer der vier Farben Grün, Blau, Gelb und Rot zu geteilt. War dies ein Anzeichen eines Kastensystems oder etwas ähnlichem?
Auch ich bekam eines und fühlte mich nun schon wie ein Teil der Gruppe.
Zum ersten Mal wurde dann ein großes Lagerfeuer entfacht und man begann wieder damit den Alkohol an zu beten und gesellig zusammen zu sitzen.
Diente das Feuer dazu noch mehr Trewaner an zu locken? Ich hatte nämlich vernommen dass noch ein paar fehlen würden.
Außerdem lernte ich noch die 3 anderen Trewaner kennen, die mit mir gemeinsam den gleichen Schlafraum bewohnen würden. Alles nette, höfliche und hilfsbereite Lebewesen.
Nur mit der Stille war es aber ab dieser Nacht vorbei.
Ich vermute das Trewaner symbiotisch mit einander verbunden sind und sich gegenseitig in den Schlaf schnarchen. Wirkt wohl beruhigend auf sie. Je mehr sie dem Alkohol gehuldigt haben, umso lauter und zufriedener wurden das Schnarchen und das Sprechen im Schlaf.
Aber nach zwei Tagen hatte ich mich auch daran gewöhnt.
Worauf ich auch nicht vorbereitet war, waren die Stechmücken und Fliegen.
Aber meine Vorbereitungen auf diese Außenmission waren auch eher nachlässig gewesen, da ich kaum Erkundigungen vorgenommen hatte.
Also besorgte ich mir am Montag gleich Mückenspray zu Schutz und Gel zur Nachbehandlung.
Bis dato wurde ich aber an die Zehnmal gestochen.
Aber auch daran gewöhnte ich mich schnell.

Montag:
Ich weiß nun wofür die farbigen T-Shirts sind:
Es fand eine Art Gladiatorspiel statt. Eine Art martialisches Kräftemessen, das wohl aus den antiken Urzeiten der Trewaner stammt.
Zusammen mit den anderen „Grünen“, zu denen auch der rülpsende Ober-Trewaner gehört, traten wir gegen die anderen drei Gruppierungen an.
Zuerst stand „Völkerball“ auf dem Programm, gefolgt von Tauziehen, Sumo-Ringen und Paintball- Zielschießen. Meine Gruppe schlug sich wacker und konnte sich vor allem im Zielschießen hervor tun. Wenn bei anderen Disziplinen es uns an Talent fehlte, so machten wir das mit todesverachtendem Mut wieder wett, wenn z. B. einer unserer Kämpfer mit künstlicher Hüfte mit vollem Einsatz in den Sumo Ring stieg. Verloren haben wir die Disziplin aber trotzdem.
Den Abschluss machte ein modifizierter Eier-Lauf der aus menschlichen Schubkarren, Wasser jonglieren, Getränkekisten schleppen und kurzen Sprints bestand.
Der Leiter des Gladiatorenspiels, der Anhänger des Käsekuchens, hatte sichtlich große Freude daran uns alle zu quälen.
Am Ende belegten wir einen soliden Platz im unteren Mittelfeld.
Zum Ausgleich gab es ein üppiges Abendessen und wieder Lagerfeuer. Aber weitere Trewaner waren immer noch nicht aufgetaucht. Vielleicht war das Feuer zu klein?

Der nächste Tag diente hauptsächlich der Erholung und ich beobachte die Trewaner wie sie Volleyball spielten, bei dem man gerne und reichlich kleine Ausflüge in das Gebüsch unternahm um den Ball wieder zu bergen oder den Mini-Trewaner über den Haufen lief.
Vielleicht lag es daran, dass ihn niemand verstand, da er seine eigene Sprache besaß.
Am Abend hieß es dann „Kino für alle!“
Vor dem Kinobesuch gab es noch ein leicht chaotisches Burger Essen in dem Diner gegenüber.
Auch wenn es eigentlich nicht mein Burger war, so war es sehr lecker.
Über den Film „Baywatch“ möchte ich aber keine weiteren Worte verlieren, außer dass man schon wirklich viel intus haben muss, um den lustig zu finden.
Eine weitere interessante Beobachtung aber konnte ich machen:
Trewaner besitzen wohl eine tiefe Abneigung gegenüber Transformers.
Nach dem der Trewaner, der bereits das Sakrileg mit dem Käsekuchen begannen hatte, zugegeben hatte den Transformer Film am Kino Abend gesehen zu haben, wurde abermals frenetisch „Con Verbot!“ gebrüllt. Er tat mir fast schon leid.

Mittwoch:
Ein weiterer heißer Tag, an dem ich es mit einigen anderen gerade so nach Dinkelsbühl geschafft habe um ein Eis zu essen. Das war mein zweiter von drei Besuchen in der Eisdiele in dieser Woche.
So langsam gefällt es mir immer besser ein Trewaner zu sein:
Ein riesiges Angebot zum Frühstück, starker Kaffee, vorzügliches Rührei mit Speck (Danke Semir!), Bier den ganzen Tag und am Abend selbstgekochtes Chilli, Spagetti oder Linsen mit Spätzle.
Eines der Trewaner Weibchen hat sogar einen Kuchen gezaubert und so für zufriedene Gesichter gesorgt.

Beim Lagerfeuer wurde dann wieder etwas Besonderes geboten: Ein lustiger Abend voller Ahoi-Brause und Wodka! Passend dazu wurden vom Alkohol-Verantwortlichen allerlei Fragen an die anwesenden Trewaner gestellt. Wann immer man die Fragen nicht positiv beantworten konnte, musste man einen Schluck trinken. Oder war es andersrum? Wann immer man die Fragen nicht negativ beantworte konnte? Manche Trewaner streiten sich heute noch darüber.
Die Anbetung des Alkohols waren dabei nicht gerade hilfreich.
So wie es guter Brauch zu seien scheint, lag der Alkohol-Verantwortliche dann auch pflichtbewusst als Erster unter dem Tisch und ging als gutes Beispiel voran.
Ich machte u. a. die Bekanntschaft mit einem Becher voll puren Rums.
Dann kam der Regen und wir zogen nach Innen und genossen die Show des Laserprojektors. Manche von uns fanden das so faszinierend, dass sie in 30cm Abstand eine Viertelstunde lang davor knieten und mit verträumtem Blick den Sinn des Lebens suchten. Und so wurde der Name „Laser-Willi“ von Porno-Carsten ins Leben gerufen.
Die Lagerfeuer der vorherigen Tage hatten wohl doch Wirkung gezeigt, da heute auch noch tatsächlich eine weitere Handvoll Trewaner unser Lager fanden und sich dazu gesellten.
Der Donnerstag wurde hauptsächlich von Regen bestimmt. Eine gute Gelegenheit klar Schiff zu machen und die eingeteilten Putzdienste gingen ihrer Arbeit nach. Auch das lief einwandfrei und ruckzuck.
Ein paar Trewaner erkundeten dann Rothenburg ob der Tauber und der Rest machte es sich drinnen gemütlich und schaute Filme oder spielte gemeinsam etwas.
Generell finden Trewaner gefallen an Spielen mit anzüglichen Fragen die sich um den Geschlechtsakt in all seinen Formen drehen oder mit anderen erotischen Abgründen des menschlichen Daseins beschäftigt.
An zwei Abenden wurde ich den illustren Kreis der „Privacy“ Spieler aufgenommen und einmal wurde sogar das „Schnaps-Roulette“ eingesetzt. Eine schöne Gelegenheit die Trewaner besser kennen zu lernen.
So langsam neigte sich die Woche dem Ende zu.
Am Freitagabend wurde ein großes Grillfest begangen. Drei große Fässer Bier wurden den „Göttern geopfert“ und es gab so viel Fleisch und Salate, dass ein weiteres Mitternachtsgrillen geplant war. Dies viel jedoch wortwörtlich ins Wasser (Gewitter) und die Trewaner waren noch alle so voll und glücklich das man lieber im Trockenen und Warmen der Spielsucht frönte.
Nach der ganzen Völlerei (Es wurde zum Brunch wieder der Grill angeworfen) wurden die Trewaner wieder zu einem Spiel zusammengerufen. Dies Mal hieß es jeder gegen jeden.
Trewaner messen sich wohl gerne, sei es beim Trinken, Essen oder bei anderen körperlichen Ertüchtigungen.
Zunächst mussten alle gegeneinander bei „Mäxle“ antreten und auch ich probierte mein Glück. Nach 15 Jahren nahm ich wieder einen Tischtennisschläger in die Hand und rannte um die Platte.
Fortuna muss mich auf die Stirn geküsst haben, denn tatsächlich gehörte ich zu den zwei Finalisten und bekam ein extra Leben für das Finale: „Reise nach Jerusalem Xtreme“.
Nach und nach liefen die zwölf übrig gebliebenen Kombattanten um die elf Stühle und dann hieß es auf Befehl des Käsekuchen Priesters so schnell wie möglich bestimmte Gegenstände zu sammeln und rasch zurück zu kehren. Schuhe, Klopapierrollen, Tannenzapfen, Tischtennisschläger und anderes Zeugs wurde im halsbrecherischen Tempo von einer Meute Trewaner gesammelt und präsentiert.
Teilweise flogen gleich zwei Leute auf einmal raus und am Ende stand ich plötzlich mit einer Trewanerin allein im Finale.
Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr genau, nur das plötzlich nass war und alle gelacht haben.
Anscheinend hatte ich gewonnen. Komisches Völkchen…
Die Sieger des Gruppenspiels bekamen alle Geschenke und auch ich durfte mit etwas aus der Siegerbeute raus suchen. Ich war glücklich.
Zum Abschluss ging es am Abend in die „Wörnitz Stuben“ und es wurde sich zum letzten Mal am Lagerfeuer zusammengefunden. Ich war glücklich.
Sonntag früh hieß es dann, im strömenden Regen, Abschied nehmen und mit vollgepackten Auto ab nach Hause. Ich war glücklich.

Fazit: Der Spass- und Erholungsfaktor waren die Woche sehr hoch und ich habe die Trewaner verstehen und lieben gelernt. Aber es ist definitiv noch mindestens eine weitere Außenmission notwendig. Was planen sie da am Jahresende? Wollen sie die Welt wirklich mit dem ganzen Feuerwerk in die Luft jagen? Auf jeden Fall melde ich mich hier mit freiwillig.
Jetzt widme ich mich aber meinen entzündeten Insektenstichen und versuche zu verstehen warum ich plötzlich Montagnacht aufgewacht bin und mit großem Verlangen ein Bier getrunken habe….

Lüke Hosea
Sommer, Sonne, Sonnenschein – und jede Menge gute Laune – Tina Weißert

Ich sitze heute in meinem Büro, der Alltag hat mich wieder. Wenn ich an die vergangene Woche denke – die 67. Trewacon, dann denke ich gerade nur eins: Was hatten wir ein Glück mit dem Wetter! Während es die letzten Tage fast ununterbrochen regnet, hatten wir fast durchgehend Sonnenschein. Aber von vorne…

Nachdem am Sonntag meine Zimmerpartner eingetroffen waren, haben wir die Con gleich mal mit einer Shisha eingeläutet, während Dirk und einige andere schon bei der ersten Runde Volleyball ins Schwitzen kamen. Abends ging es dann ganz traditionell in den Grünen Baum zum Eröffnungsessen. Es war wie immer lecker und ich muss Tom Recht geben: Der Käsekuchen kann sich wirklich sehen lassen – und schmeckt auch noch gut. Direkt im Anschluss haben Oli, Christian, Paul und ich noch einen kurzen Ausflug zum Spielplatz direkt neben der Jugendherberge gemacht. Ich muss ja dem Kind in mir auch etwas Auslauf gönnen. Nach einem kurzen Ausflug ans Lagerfeuer, haben wir in kleiner Runde lange gequatscht und nachts noch den Whirlpool eingeweiht…und prompt am nächsten Morgen nen Anpfiff bekommen, weil wir zu laut waren…Ich werde wohl noch üben müssen, leiser zu lachen ;-).

Montag Mittag stand der erste Programmpunkt auf dem Plan. Nachdem auf der Opening 4 verschieden-farbige T-Shirts verteilt wurden, sind wir nun in vier Teams gegeneinander angetreten. Das erste Spiel war Völkerball. Das habe ich zuletzt in der Schule gespielt. Es hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn mir mein umgeknickter Fuß am Ende den Sieg verwehrt hat ;-). Team blau musste sich somit Team grün geschlagen geben. Danach ging es zum Tauziehen, wo unser Team sich gar nicht mal so schlecht geschlagen hat. Das dritte Spiel war ein Zweikampf in Sumo-Anzügen. Der Anblick der Teilnehmer war mehr als lustig und jeder hat das Spiel überstanden, auch wenn es ein paar Verletzte gab. Danach mussten Flaschen abgeschossen werden und zu guter Letzt gab es noch einen Triathlon, bei dem wir unter anderem Wasser auf einem Löffel transportieren und in ein Glas füllen mussten…wer nur auf diese Idee gekommen ist…Mein Team musste sich leider Team rot geschlagen geben, aber der 2. Platz ist ja auch nicht schlecht.

Am Dienstag Nachmittag stand nach ein paar Stunden in der Sonne chillen dann ein Kino-Besuch in Nördlingen auf dem Programm. Während sich die Mehrheit für den neuen Spiderman entschieden hatte, waren wir Baywatch schauen und haben den Abend dann im Diner direkt neben dem Kino ausklingen lassen….Okay es gab noch eine After-Party am Lagerfeuer und in der Küche ;-).

Am Mittwoch habe ich dann meinen in dieser Woche einzigen Ausflug zum Weiher gemacht, wenn auch nur kurz. Danach waren wir dann in der legendären Eisdiele in Dinkelsbühl (yammi) bevor Team Stuttgart dann seine zweite Kochgruppe gestartet hat…diesmal klassisch schwäbisch: Spätzle mit Linsen und Saiten. Im Anschluss stand dann ein von Klaus organisiertes Spiel am Lagerfeuer auf dem Programm. Hierzu gibt es nicht viel zu sagen…Man muss einfach dabei gewesen sein ;-). Es war jedenfalls grandios. Dieser Abend wird sicher unvergesslich bleiben. Nachdem uns der Regen überfallen hat, mussten wir die Feierlichkeit in den Wintergarten verlagern.

Am Donnerstag haben wir eigentlich nur gechillt und es stand ein legendäres Volleyball-Match an, bei dem es weder Gewinner noch Verlierer gab. Abends sind wir dann noch zu Besuch beim besten Griechen in Nördlingen gewesen. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Am Freitag war fast schon wieder Aufbruchsstimmung zu spüren. Mittags wurde ich dann nochmal aktiv und habe Tischtennis und Volleyball gespielt. Oli, Paul und ich haben uns auf dem Zimmer noch ein legendäres Nerf-Gun-Battle geliefert (Ich habe gnadenlos verloren), bevor es dann an die letzten Vorbereitungen zur Grill-Party ging. Auch an diesem Abend wurde das anschließende Lagerfeuer wieder durch Regen beendet, aber insgesamt hatten wir wirklich Glück.

Am Samstag haben wir dann den ganzen vormittag gechillt und einen Film geschaut, bevor dann zur letzten reise nach Jerusalem gerufen wurde…Ich hatte mich schon gefragt ob das Spiel nicht zu langweilig für eine Trewa ist…Natürlich nicht…Jedesmal wenn die Musik ausging, mussten die Teilnehmer losrennen und etwas besorgen, bevor sie sich ihren Platz suchen konnten. So rannten gleich mal alle los, um eine Rolle Toilettenpapier zu holen…wobei geschubst und getreten wurde und ich mir gleich mal den Oberschenkel gezerrt habe…Nachdem einer nach dem anderen rausgeflogen ist…Eva nur, weil Jo ihr ganz fies den Stuhl geklaut hat ;-)…waren am Ende nur noch zwei übrig…Hosea und ich (ich nur dank Christian, der mir das ein oder andere Utensil mitgebracht hat, weil ich einfach nicht mehr rennen konnte)…Auch wenn ich Hosea mein Glas Wasser ins Gesicht gekippt habe, so konnte ich seine Verwirrung doch nicht nutzen und musste mich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Nach dem Abschlussessen ging es noch ein letztes Mal zum Lagerfeuer und zur letzten Roomparty…die einzige in der Woche, bei der wir keine Besucher hatten ;-).

Pünktlich zur Abfahrt Sonntag morgen hatte das Regenwetter Einzug gehalten…der Himmel hat die Stimmung gut wiedergespiegelt. Ich hatte eine wirklich tolle Woche und kann nur immer wieder sagen, dass es toll ist mit solch einzigartigen Menschen seine Zeit zu verbringen. Ich zähle definitiv schon die Tage bis Silvester! Vielen Dank an die Organisatoren Dirk, Rene, Tom und Klaus und an alle Teilnehmer. Es hat Spaß gemacht mit euch!

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