24. TreWa Con

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Die 24. TreWa Con in Schloss Regendorf – Dampfbad in der Küche | Beginn: 27.12.1994 / Ende: 05.01.1995


Conbericht in Trekworld 36

SF/Fantasy Diashow, Kennenlernspiele mit Luftballons, Kissen und Stühlen, Mörderspiel (Mord im Dunkeln für ca. 30 Leute), Tanzkurs, Massagekurs von Biggy, ERSTE CON mit KOCHGRUPPEN, Dirks Cocktailparty in der Küche, Pierre und Matthias im Dampfbad, Marsch, Silvesterbufett wurde Zimmer weise produziert (Kosten von Conleitung übernommen), 3-D Diashow, Silvesterparty im Stall, Männerballett Schwanensee, Flohmarkt, Ärger in der Silvesternacht mit der Dorfbevölkerung, Cocktailparty II, Videoquiz, Diskussionsrunde um Ufos

Con-Bericht zur SilvesterCon (TreWa 24): Regendorf
24. TreWa – Con – Silvestercon 94/95 vom 27.12.94 – 05.01.95
Höhepunkte und Besonderheiten dieser Con:
Aerobic / Tanzkurs / Massagekurs / Super TreWa Quiz / Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier / Ufo-Diskussion Pro+Contra / Con Marsch und natürlich die Silvesterparty, bei der es dieses Jahr ein Männerballett gab!
Zu all dem natürlich jede Menge Schnee!
1. Tag / 27.12.1994
Nach 4 Stunden Fahrt kamen wir endlich an! Das Conhaus war relativ leicht zu finden, da es das auffälligste Gebäude in Regendorf ist – Schloss Regendorf.
Natürlich bekamen wir gleich unsere Zimmereinteilung. Diese war zwar festgelegt, wer jedoch einen Tauschpartner fand, durfte selbstverständlich auch wieder umziehen.
Gegen 18.00 Uhr gab es ein gemeinsames Abendessen – Wurstsalat. Man traf alte Freunde wieder, lernte neue kennen und ehe man sich’s versah, war es 20.00 Uhr und die Eröffnungsfeier begann. Jeder bekam seine Contasse (wieder mit zwei süßen Trek-Wars-Comics drauf), es gab eine SF/Fantasy Diashow und außerdem stellten sich die diesjährigen Conleiter vor: Roman, Henry, Vader und Dirk, also diejenigen, die einem sagen dürfen, was man zu tun und zu lassen hat.
Im Stall (früher Stall, jetzt Partyraum) fanden danach Kennenlernspiele mit Luftballons, Kissen und Stühlen statt. Später blieb dann noch genug zeit, um sich im Schloss zu verlaufen und dabei unfreiwillig alle Gänge, Zimmer und Rumpelkammern kennenzulernen. Um 24.00 Uhr gab es dann das Mörderspiel (eine Variante von Mord im Dunkeln für ca. 30 Leute). Danach saß man noch gemütlich beisammen, wie man das auf Cons halt macht, bis dann um 3.00 Uhr die letzten Lichter ausgingen.
2. Tag / 28.12.1994
Ich kam um 10.15 Uhr mit dem Hauptansturm zum Frühstück. Der Küchendienst stand bereits gewappnet mit (zu) starkem Kaffee und Zwieback (zu lange im Ofen gebliebener Toast) bereit. Um 12.00 Uhr ging es mit der Videounterhaltung im Videoraum los. Ganz nobel, mit Videoprojektor auf Leinwand, dass man ein ziemlich großes Bild bekam, plus Dolby Surround Anlage mit Laserdiscsystem. Unter anderem gab es (natürlich auf die 10 Tage verteilt) die neuesten Episoden von DS9, Indiana Jones Filme, STAR TREK, STAR WARS und vieles andere mehr zu sehen. Teilweise brandaktuelle Filme, natürlich im englischen Original.
Außerdem starteten heute Roman’s Tanzkurz, bei dem man einfache Schritte wie Disco-Fox, Rumba, Cha-Cha usw. lernen konnte, sowie die Aerobicstunden von Buggy. Alles körpergerecht und rückenschonend, also echt professionell.
Zum Abschluss jeder Aerobicstunde gab es dann immer Entspannungsübungen und Leichte Massagen. Leider waren diese Stunden nicht so gut besucht wie z.B. die Tanzstunden.
An diesem Abend gab es dann auch die ersten Kochgruppen (organisiert von fleißigen und kreativen Leuten), für die man sich immer am Vortag eintragen konnte!
3. Tag / 29.12.1994
Tagsüber war heute tote Hose, nur Videofilme, Gruppierungen in der großen Halle, Aerobic, Tanzkurs, bis es dann um 20.00 Uhr wieder heiß herging.
Eine Ufo-Diskussion war angesagt. Pro und Contraseite gaben sich Saures und das Publikum argumentierte heftig mit. Am Schluss nach sehr interessanten Argumenten kam jedoch nur wieder soviel heraus, dass die, die wollten, daran glauben sollten und der Rest sollte es eben lassen!
Nach dieser heißen Runde ging es dann in der unteren Küche weiter. Dirk veranstaltete eine Cocktailparty, bei der es beinahe noch heißer herging als bei der Ufo-Diskussion.
Bitte versteht mich jetzt nicht falsch. Cocktailparty oder auch Roomparties sind keine Zusammenkünfte, bei denen man sich sinnlos volllaufen lässt, sondern um miteinander fröhlich zu sein, zu singen, zu tanzen und zu lachen. Meines Wissens gab es auch niemand, der nicht gewusst hätte, wo seine Grenzen sind oder der Nachts nicht mehr ins Bett gefunden hätte!
4. Tag / 30.12.1994
Heute gab es den Con-Marsch (Veranstaltet von Robert P. und Robert P.). Also ein Spiel in Gruppen, bei dem im Dorf verschiedene Stationen angelaufen werden müssen, bei denen dann Aufgaben zu erledigen sind, z.B. eine Szene aus „Generations“ nachdrehen, 4-Gewinnt, Einfädeln, etc.
Es war wirklich lustig und wegen der Wetterverhältnisse auch nicht allzu lange. Schließlich sollte ja keiner erfrieren! Für die besonders Hartgesottenen gab es dann um 16.00 Uhr noch einmal Aerobic! Andere gingen in die Stadt, um Zutaten für das Silvesterbuffet zu besorgen. Jedes Zimmer sollte etwas kreieren, die Kosten wurden von der Con-Leitung übernommen.
Abends war dann noch eine 3-D Diashow. Dabei bekam jeder eine 3-D Brille aufgesetzt, mit der man die Bilder dann wirklich dreidimensional und in Farbe sehen konnte. Unter anderem STAR TREK und STAR WARS Motive.
Natürlich liefen bis spät am Abend noch Filme im Videoraum – das Programm dafür wurde täglich angeschlagen.
5. Tag / 31.12.1994
Der letzte Tag des alten Jahres war angebrochen.
Nach dem Frühstück hieß es für viele noch Zutaten fürs Buffet zu besorgen. Am Nachmittag liefen im Stall die Proben für die Showeinlagen auf Hochtouren! In der Küche wurden unterdessen Russische Eier, Salate, Häppchen, Knoblauchbaguettes und vieles mehr zubereitet.
Um 18.00 Uhr war es dann endlich soweit. Das Buffet wurde eröffnet und alle balancierten überladene Teller vor sich her, aus Angst, es könnte etwas übrig bleiben. Trotzdem schafften wir es nicht ganz, es war einfach zuviel!
Nach dieser „Schlacht am kalten Buffet“ ging die Unterhaltungsmusik so langsam in die Silvesterdisco über. Gegen 21.00 Uhr tanzte dann das Männerballett auf „Schwanensee“. Es war ein voller Erfolg und alle wollten eine Zugabe, die wir nach hartnäckigem Applaus auch bekamen!
Gegen 23.00 Uhr gab es noch eine Vorführung des Aerobic-Kurses, kurz nach dem Saturday-Night-Tanz des Tanzkurses! Und ehe man es sich versah, war es kurz vor knapp und der Countdown wurde gezählt. 5, 4, 3, 2, 1…… und damit hatte das neue Jahr 1995 begonnen.
Alle umarmten einander und wünschten sich Glück und Gesundheit. Dabei wurde es mir bewusst, dass Silvester wirklich ein Fest ist, das man mit Freunden in einer Gemeinschaft feiern MUSS!!
Was gibt es Schöneres, als das neue Jahr mit so vielen guten Freunden zu beginnen !?
Kurz darauf gingen die meisten raus, um beim Feuerwerk zuzuschauen oder mitzumachen. Das ging etwa eine Stunde und obwohl es eiskalt war, blieb man doch, um sich das Schauspiel anzusehen. Danach ging es in der Disco wieder heiß her, Saturday-Night wurde noch einmal gespielt und bis früh am Morgen getanzt, gesungen und gelacht.
6. Tag / 01.01.1995 – THE DAY AFTER
Heute gab es eine Stunde später Frühstück – zum Glück.
Ab ca. 12.00 Uhr lief dann der Flohmarkt, von Fans für Fans. Man konnte alles Mögliche kaufen: Fotos, Fotoaufkleber, Actionfiguren, Bücher, ältere Con-Tassen, Comics, etc etc.
Darauf folgte ein allgemeiner Spiele-Nachmittag, an dem auch im Videoraum keine Filme gezeigt wurden. Es gab Spiele wie Risiko, Tabu (Begriffe raten) und verschiedene SF-Spiele, bei denen man Planeten erobern musste.
Am Abend war dann das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier, das leider nicht so überragend gut besucht war; 24 von 70 Leuten! Von offizieller Seite lief an diesem Tag nichts mehr, jedoch stiegen die ersten langen Roomparties, bei Kerzenlicht und Chips, mit Gitarre und schönen Liedern.
7. Tag / 02.01.1995
Heute hatte es mich erwischt, ich hatte Küchendienst, das hieß, eine Stunde früher aufstehen, Tische decken und Toast backen. Es war echt halb so wild und einer Gruppe von 8 Leuten lief das wie am Schnürchen.
Besonders an diesem Tag ? Aerobic, Indiana Jones III, Borgwars (der Fan-Film).
Abends ging es dann wieder hoch her – in der unteren Küche fand Dirk’s Cocktailparty II statt, die später in eine Art „Küchendisco“ überging. Die Tische wurden einfach auf die Seite geschoben und es gab noch viel Spaß, Tanz und Musik.
8. Tag / 03.01.1995
Heute war Putzfrauenatag ! Unter dem Vorwand, die Zimmer zu putzen, brachten sie alles durcheinander. Was auf dem Boden lag, wurde einfach auf’s nächste Bett geschmissen, ungeachtet dessen, ob vielleicht eine halbvolle Limoflasche dabei war, die ihren Inhalt dann auch schön über die Bettdecke ergoss.
Ansonsten lief tagsüber das Videoprogramm, bis abends zum 20.00 Uhr das Super TreWa Quiz (von und mit Klaus Treppe) stattfand. Leider war auch dieses nicht sehr gut besucht. Der Zuschauerraum war nicht einmal halbvoll und es hatten sich gerade genug Teams angemeldet, damit das Spiel stattfinden konnte.
An dieser Stelle möchte ich auch noch etwas anmerken. Mir ist aufgefallen, auch speziell auf dieser Con, dass es viel zu viele Leute gibt, die lieber konsumieren als produzieren. Andererseits bringen sie aber auch nicht den Mut auf, etwas besser zu machen.
JEDER kann etwas dazu beitragen, eine Con interessanter zu gestalten. Wenn Euch die Programmpunkte nicht gefallen, wie man teilweise an der spärlichen Beteiligung gesehen hat, dann sagt das und bringt Verbesserungsvorschläge!
Eine TREWA Con ist eine mehr private Con, welche Entspannung bringen soll zwischen den großen (sehr stressigen) und kommerziellen Cons, auf der jeder Spaß haben soll und etwas dazu beitragen kann. Ich bin der Meinung, dass das vielen Leuten nicht klar ist. Ich muss ehrlich sagen, dass mir diese „kleinen Cons“ sehr viel lieber sind, als die Großen, denn außer, dass es eben keine Stars hat, nicht in einem 5-Sterne-Hotel stattfindet, nicht so viele Leute hat und außerdem sehr viel billiger und dazu noch gemütlicher ist, sehr ich zwischen TREWA und FEDERATION CON keinen Unterschied. Natürlich ist es toll, die Stars mal persönlich zu sehen, aber das ist ein anderes Kapitel. Zurück zur Con!
9. Tag / 04.01.1995
Vorletzter Tag. Eigentlich gab es nichts Besonderes. Conbucheinträge wurden gemacht, Adressen ausgetauscht, etc. etc. Um 16.00 Uhr hat Biggy dann noch für alle Interessierten einen Massagekurs veranstaltet (Sportmassage-Rücken, Nacken). Dabei haben wir die wichtigsten Massagegriffe gelernt, wie man auf keinen Fall massieren darf, was man möglichst vermeiden sollte und so weiter.
Um 19.00 Uhr ging es dann los zum gemeinsamen Abendessen in die „Alte Münze“ nach Regensburg. Das Essen war nicht billig, dafür aber sehr gut. Allerdings gab es für Vegetarier nur die Möglichkeit zwischen einem gemischten Salat und einem gemischten Salat zu wählen.
Nach der Rückkehr in das Conhaus fanden dann die letzten Roomparties statt, bis in die frühen Morgenstunden.
10. Tag / 05.01.1995
Allgemeiner Aufräumtag.
Die Zimmer sollten ordentlich verlassen werden und natürlich auch die Gänge und übrigen Räume. Also wurde jede „Zimmerbesatzung“ für einen bestimmten Teil des Schlosses eingeteilt und dann war ruckzuck alles fertig.
Schließlich kam das große Abschiednehmen und die Versprechen, sich auf der nächsten Con wiederzusehen.
Fazit: Es war eine schöne Con mit viel Programm und fröhlichen Runden! Ich kann nur sagen, das sollte jeder einmal mitgemacht haben!
Con-Bericht von Karin Schneider

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