36. TreWa Con

trewa-con-36

Die 36. TreWa Con in Miltenberg – Millenium Con| Beginn: 27.12.2000 / Ende: 04.01.2001


Super Millenium Convention, 3. Trewa Horror Night, Starlight Casino, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Turnier,Feuerzangenbowle, Marsch, MIB Spiel, Netzwerk Raum (12 Rechner)

Dies war sie nun endlich … meine erste Trewa Con, lange geplant und doch erst Silvester 2000/2001 geschafft. Und ich muß sagen, sie war wirklich Klasse!

Für mich hieß es auch gleich Vor-Con, d.h. aufbauen, vorbereiten aber dafür auch Vor-Con-Party… Wir sind also schon am 26.12.2000 in Richtung Miltenberg aufgebrochen, und sind etwa gegen 14:00 Uhr angekommen. Nachdem der Transporter ausgeladen war, wurde erstmal das Con-Haus besichtigt, die Heizungen in den einzelnen Zimmern hochgedreht, damit auch niemand friert und sodann mit dem Aufbau begonnen.

Als wir gerade beim Aufbau des Starlightkasinos waren, mußte Dirk schon kurz mal weg um den nächsten Conteilnehmer, vom Zug abzuholen. Währenddessen trafen die ersten eigenständig motorisierten Mitconler ein, die gleich und ungefragt beim Aufbau mithalfen.

Mit soviel Unterstützung war der Aufbau schnell geschafft und erste Bekanntschaften waren auch gleich geschlossen. Zum Abend ging es dann zum Vor-Con-Essen, was bereits sehr amüsant verlief. Sollte sich die ganze Con so gestalten, konnte es nur die richtige Entscheidung gewesen sein. Am späteren Abend gab es dann die Vor-Con-Party im Starlightcasino. Hier sei kurz der sogenannte „Saufmaschine“ gedacht, ein wirklich interessantes Unterfangen und durchaus süffig… danke Ulli!

Erstmals wurde auf dieser Con ein Computer-Netzwerk aufgebaut mit insgesamt 8 Rechnern bzw. Laptops, wo mehrere Spieler sich gegenseitig z.B. bei Voyager Elite Force fertig machen konnten. Einzelspiele waren immer möglich, sofern man einen der begehrten und selten freien Plätze ergattern konnte. Im Großen und Ganzen war immer sehr gute Stimmung im Computerkabinett – und wenn mal jemand Dirk suchte, dann… fand man ihn dort. Gespielt wurden neben Voyager Elite Force natürlich auch Spiele wie Starcraft, Diablo 2 und so triviale Sachen wie die Moorhuhnjagd.

Am nächsten Tag ging es dann richtig los, die Hauptmasse der Conler traf ein oder wurden von Dirk vom Bahnhof abgeholt, so daß das Haus am späten Nachmittag angenehm belebt war. Die erste Station für die Eintreffenden war Eva. Sie kontrollierte die Teilnehmerliste und versorgte alle mit Küchen- und Toilettendienst.

Vor der regulären Eröffnungszeremonie stand das Begrüßungsessen auf den Plan: Spaghetti mit wahlweise Bolognese (ohne Rind) und Tomaten-Zuchinisoße (für unsere Vegis).

Jetzt kann ich endlich sagen, ich habe mal für 60 Personen gekocht. Eigentlich war das nicht geplant, aber als wir so in der Küche rumstanden (wo es übrigens alles gab: angefangen von Zwiebelzerkleinerer bis hin zu schimmelndem Kaffeesatz – wer da wohl der Letzte war?) fingen wir einfach an zu kochen. Dies bescherte dann meiner Freundin Muskelkater vom „Spaghetti“ rühren, die Erfahrung sollte man mal gemacht haben – 40 Packungen Spaghetti in einem Topf,- nun ja, gleiches kann man von der Soße berichten. Das Essen war (Gottseidank) gelungen und wirklich sehr lecker, zumindest haben wir keine Beschwerden gehört.
Um 20:00 Uhr stand dann endlich die Opening an. Jeder erhielt sein Trewa-Con-T-Shirt; ein Con-Video der letzten Trewa wurde vorgeführt und danach wurden die bedeutendsten Programmpunkte von Dirk vorgestellt und von Andreas wurde einiges zum Con-Spiel erläutert.

Im Anschluß an den allgemeinen Teil gab es einen Dia-Vortrag „Behind the Scenes“ von Dirk über seinen Voyager-Set-Besuch bei Paramount.
Zu vorgerückter Stunde sammelte man sich im Starlightkasino zum gemütlichen schwätzen, Freibier trinken, Chips knabbern und geistiger Ergüsse von Partyschnecke Ulli P. und DJ Robbse.

Der erste Tag endete bei mir so gegen 03:00 Uhr und der zweite Tag startete bei mir auch erst gegen 11:00 Uhr.

Am Zweiten Tag fiel leider das große Videospielturnier mangels Interesse aus. Man war im allgemeinen eher damit beschäftigt Leute kennenzulernen, zu quatschen, zu essen usw.- nebenher liefen Videos von Voyager oder der neuen Serie Andromeda. Gegen Abend gab es einen zweiten Dia-Vortrag von Dirk – Aktuelles vom Voyager Set- mit Fotos und Ausschnitten neuer Episoden.

Später gab es wieder Party, hauptsächlich im Starlightcasino aber auch eine kleinere Roomparty mit Ullis Saufmaschine.

Das Highlight des dritten Tages war das Con-Spiel von Vader und Mike angelehnt an das erfolgreiche Computerspiel „Command und Conquer“. Es waren Geheimakten zu suchen, ein Alienembryo zu finden, ein Spion mußte befreit werden, eine Bombe mußte entschärft werden, ein sogenannter Brainbug sollte getötet werden und alles mußte am Ende über Satelit der Weltbevölkerung erklärt werden.
Neben vielerlei Spielen, computern, Videos/DVD ansehen oder einfach gemütlichen Beisammenseins, nutzten viele Conler die Gelegenheit die sehr schöne Altstadt mit Fußgängerzone zu verunsichern oder einfach nur einzukaufen.

Am Nachmittag des Vor-Silvester-Abends gab es einen Rhetorik Kurs mit Gerhard, das ist ein Erlebnis für sich. Gerhard ist der geborene Rhetoriker. Außer daß der Kurs entgegen Gerhards Ankündigung von ½ bis 1 Stunde letztendlich 2 ½ Stunden dauerte, haben sich alle Teilnehmer köstlich amüsiert. Gleich danach machte ich eher ungeplant bei meiner ersten Kochgruppe mit. Mit Patrick Lasagne machen…hmmm.

Die Trewa Horror Night fiel auch auf diesen Abend. Dieser alljährliche Horror-Marsch ist nichts für schwache Nerven. Wer Monster uvm. erschreckend fand oder zu gruselig mußte sich frühzeitig aus dem Staub machen.

Am 31.12.2000 stand nun die große Silvesterparty ins Haus. Viele hatten sich freiwillig bereit erklärt etwas Leckeres fürs Büfett zu zaubern, geschmeckt hat es, denk ich, allem, sogar unseren Vegetariern. Es blieb sogar reichlich für den nächsten Tag übrig. Für die große Party wurde das Starlightcasino etwas gelüftet, sprich geöffnet, zum Aufbau der ganzen Technik, mit der uns DJ Robbse dann auch eine tolle Partymusik bescherte. Die Stimmung war schon weit vor Mitternacht toll, erst recht nach Auftritt des Ungarischen Staatsballettes, welches extra für diesen einen Auftritt angereist war. Nicht zu vergessen Vader´s unvergleichlicher Auftritt als Supertranse in Strapsen und super scharfem Outfit.

Um Mitternacht wurde dann ordentlich mit Sekt angestoßen und unzählige Neujahrswünsche wurden vertauscht zum Teil mit Leuten, die man noch nie zuvor gesehen hat. Die Stimmung war unglaublich herzlich, und spätestens ab da, gehörte jeder Conteilnehmer zur Familie.

Kurz danach wandte sich der Großteil dem Feuerwerk zu, was vor dem Con-Haus entfacht wurde. Einige Leute sah man während des Krachs emsig telefonieren und sich darüber wundernd warum es kaum eine Verbindung gab. Tja, wenn‘s alle gleichzeitig versuchen…

Die Party endete nicht zuletzt wegen der guten Musik ziemlich spät bzw. früh. Gegen 06:00 Uhr wurde diese offiziell beendet obwohl so mancher sicher gern weiter gehüpft wäre.

Der 1. Januar verlief wie erwartet eher ruhig, das Ereignis des Tages bestand in einem Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Turnier. Ansonsten machte jeder das was er gern tun wollte, an Angeboten und Möglichkeiten haperte es wahrlich nicht. Gegen Abend gab es eine Trewa Quiz Show „Jeder gegen wer wird Millionär?“ Dieses sehr spannende Spiel war sehr aufregend und es kam eine Atmosphäre auf, wie in einer richtigen Fernsehshow.

Am 2. Januar gab es eine Cocktail-Party mit Matthias, Mirko & Patrick. Man hatte Auswahl zwischen 5 frisch gemachten leckeren Cocktails. Mein Favorit bestand aus Vanillelikör, Orangensaft und Sahne – und was soll ich sagen, der war als erster aus.

Für den 3. Januar stand ab Nachmittags schon der Abbau im Programm, woran keiner so gern denken wollte. Da hat man schon mal eine Con, die 9 Tage dauert und dann ist es doch wieder zu kurz. Ich schätze das macht es dies Jahr auf der FedCon umso schlimmer – nur 3 Tage…

So etwas nebenher lief seit dem 1. Januar ein Zinnfiguren Workshop. Wer sich vorab eine Drachen bei Dirk bestellt hatte (ich übrigens auch), konnte diesen unter Anleitung von Robby bauen und bemalen und es sind wirklich tolle Ergebnisse entstanden. Vielleicht war mein Drache sogar der einzige der nicht ganz fertig wurde. Da ich doch seit dem 29.12.00 anfing zu kränkeln und auch viel unterwegs war, fing ich recht spät mit dem basteln an. Es war zumindest das Wichtigste den Drachen zumindest zusammengebaut zu haben, da ich zu Hause nicht den nötigen Kleber hatte. Eine Grundierung hat er dennoch bekommen.

Nach dem Abbau fuhren wir dann alle gemeinsam zum Abschlußessen in das Restaurant Mildenburg, wo es zu sehr günstigen Preisen, gutes Essen und Getränke gab. Im Anschluß an das opulente Abendmahl begaben wir uns wieder in das Conhaus zurück, wo ein letztes Mal bei Kerzenlicht und Musik eine gemütliche Party ablief – diesmal in der Küche, die dann teilweise wegen Überfüllung gesperrt wurde. Irgendwann kroch man dann in die Federn um einige Stunden später den schrecklichsten aller Contage zu erleben – den Abreisetag. Das ganze Haus wurde geputzt, die Autos gepackt, Leute zum Bahnhof gefahren und dergleichen mehr.

Um 12.00 Uhr hieß es auch für uns: Auf wiedersehen schöne Zeit, aber die nächste TreWa Con ist ja schon Anfang August 2001.

Bis dahin wünsche ich Euch noch eine gute Zeit

Ein Frischling

Comments are closed.