42. TreWa Con

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Die 42. TreWa Con in Miltenberg – 10 Tage Con | Beginn: 27.12.2003 / Ende: 05.01.2004


Die 42. TreWa vom 27.12.2003 – 05.01.2004 in Miltenberg

TreWa lauf weg, wir kommen!
Meine erste TreWa und meine erste Con überschnitten sich Silvester 2003/2004 erstaunlicherweise sehr. Ursprünglich nur halb freiwillig von zwei Freunden (AC und Thies) mitgeschleift muss ich im Nachhinein sagen, dass die beiden da eine ganz nette Idee hatten. Das Einzige, was ich nicht so toll fand war, dass gewisse Leute, sie mögen sich jetzt auch unbedingt angesprochen fühlen *g*, der Meinung waren, dass ein Newbie den diesjährigen Bericht schreiben solle (aber Rache ist Blutwurst und für die nächste Con werde ich mir etwas ganz Fieses ausdenken um mich dafür zu rächen *eg*).

Nach sechs Stunden Fahrt kamen wir also Samstag endlich in Miltenberg an und mussten erst einmal eine halbe Stunde nach dem Conhaus suchen, weil keiner in Miltenberg den Straßennamen kannte (selbst dann nicht, als wir sogar in der gesuchten Straße fragten *g*) und wir nach der Karte immer bei St. Kilian landeten. Aber letztendlich gelang es uns doch, das Haus zu finden (gelobt sei der Herr der Ringe Wagen).

Die Begrüßung verlief dann vollkommen anders als ich es zunächst erwartet hatte. Alles wirkte etwas chaotisch, aber herzlich und wir wurden gleich herzlich von Dirk und Matthias begrüßt und zum Hellmouth geschickt, unserer Heimstatt für die nächsten acht Tage. Irgendwie war man zwar noch neu, fühlte sich aber nicht wie ein absoluter Neuling, der zudem auch noch ziemlich unwissend war. Nach einem kurzen kennen lernen des Hauses und des ein oder anderen Teilnehmers wurde auch schon bald die Küche gestürmt und die Eierteigwaren mit drei verschiedenen Soßen fanden reißenden Absatz. Nach dem Eröffnungsessen traf sich alles im Videoraum, wo Dirk, Matthias und Vader aka Andreas uns alle über die Conregeln aufklärten. Vader war dabei sehr anschaulich in seinen Ausführungen.

Der Sonntag lief geruhsam an: spätes Frühstück, gemütlich die Stadt erkunden und leider nicht ganz bis zum Schloss kommen, dafür aber einen kleinen Spaziergang am Main entlang, viele Spiele ausprobieren und Abends dann beim Conquiz abloosen, so dachten wir zumindest, aber wir wurden ein paar Tage später ja doch eines besseren belehrt.

Am Montag fuhren wir dann erst einmal einkaufen. Das nächste Mal wissen wir, was wir noch alles mitnehmen müssen für die ersten Tage.

Und dann überschlugen sich die Ereignisse irgendwie. In den folgenden Tagen passierte so viel, dass ich gar nicht mehr alles zeitlich untergebracht bekomme. Da traf sich die Filmgruppe und versuchte sich daran, einen Confilm zu drehen, was letztendlich dann leider doch nicht gelang, obwohl ein paar nette Aufnahmen zustande kamen. Es gab das Conspiel, angelehnt an das Fünfte Element, wo man in Vierergruppen versuchen musste, die Welt zu retten und heilige Erde durch mehrere Etagen und einen voll aufgeblasenen Luftballon mit einem Paar mit Reißzwecken bestückten Handschuhen durch die Gegend schleppen musste. Die Kostüme waren originell, trugen der Priester und sein Assistent doch große braune Plastikblumentöpfe, die immer dann verrutschten, wenn man gerade gegen ein Monster kämpfen musste.

Der allgemeine Kinogang war ein nicht so schnell zu vergessenes Erlebnis. So viel Spaß im Kino, sowohl vor als auch während des Films hatte ich schon lange nicht mehr. Und Matthias’ Versuch, AC mit einer Pseudospinne zu ärgern war köstlich. Auch das „Mensch ärgere Dich nicht“ – Turnier war amüsant und vor allem laut. Rasantes Gewürfel, laute, aber nicht böse gemeinte Beschimpfungen, Verzweiflungsschreie, wenn einmal mehr der Stein kurz vor dem Haus rausgeworfen wurde und laute Freudenschreie wenn irgendetwas so klappte, wie man wollte, prägten diese Stunde. Wer allerdings letztendlich gewonnen hat, wusste ich schon zehn Minuten später nicht mehr.

Auch wurden viele Workshops angeboten, von denen ich selber aber nur zwei besucht habe: Chainmail bei Asli und Animé bei Manu. Und beide haben Suchtfaktor. Wer am Chainmail Workshop teilnahm, wurde die nächsten Tage nicht selten über einen Haufen Aluminiumringe gebeugt und am basteln von irgendwelchen Schmuckteilen entdeckt. Und es kamen erstaunliche Dinge dabei heraus: Armbänder in einfacher und komplizierter Ausführung, Halsketten und Ohrringe, welche teilweise auch gleich stolz getragen wurden. Im Animé Workshop wurde einem erst einmal deutlich, dass auch Biene Maja und Heidi ein Animé sind, für manch einen der Teilnehmer eine erstaunliche Neuigkeit. Im Rahmen dieses Workshops brach dann auch unter zwei Teilnehmerinnen das Chi-Fieber aus und sie sahen sich alle Folgen der Serie Chobits an zwei Nachmittagen an (mittlerweile sind beide im Besitz der DVDs).

Auch der Cocktailabend wurde reichlich genutzt. Wie viele Cocktails letztendlich getrunken wurden konnte man sich gut an den leeren Flaschen ausrechnen, aber es waren definitiv nicht wenige. An diesem Abend kam es auch zu einer Neukreation von Caipirinha, welcher einmal statt mit Pitú mit Wodka gemixt wurde, aber auch das ließ sich trinken *hicks*.

Aber das einprägendste Erlebnis war natürlich die Silvesterparty. Bereits Nachmittags wurde die Tanzfläche in vereinten Kräften geschmückt und Unmengen an Luftballons aufgeblasen, welche teilweise aber fünf Minuten später aus unerfindlichen Gründen wieder platzten, und es wurden Luftschlangen verteilt. Im Starlight Casino, das nun nach vorne hin auf war, wurde die Soundanlage aufgebaut und rund um die Tanzfläche Stühle arrangiert. Derweil kümmerte sich eine weitere Gruppe um das Aufstellen der Tische im Speisesaal, wo man Abends in gemütlicher Runde das Buffet genießen sollte. Für die kulinarischen Genüsse sorgten sowohl eine Metzgerei vor Ort als auch ein Teil der Conteilnehmer, und so gab es von Pizzabrötchen über Salate, Gratin, Fleischwaren und Wodkawackelpudding bis hin zu Bowle und Romulan Ale eine vielfältige Auswahl, die auch am nächsten Tag noch so manchen Magen füllte.

Ab 19.00 Uhr ging es dann los. Fast alle waren verkleidet oder in edler Kleidung aufgetaucht. Da gab es Abendkleider, einen Ritter, Starfleet-Uniformen (wie eigentlich auf einer TreWa auch nicht anders zu erwarten), Elben, Vampire und Borg. Das Buffet wurde gestürmt, plötzlich waren über 60 Leute im Speisesaal und eine gefräßige Gesprächigkeit machte sich breit. Nachdem alle satt und teilweise übersättigt waren, ging es ab zur Tanzfläche. Anfangs noch etwas zaghaft, aber im Laufe des Abends mit viel Elan und Spaß wurde da bis in die frühen Morgenstunden getanzt, getrunken und gefeiert, nur unterbrochen von einem kollektiven Rutsch ins Neue Jahr mit viel Sekt und Feuerwerk.

Doch wie das nach Feiern so ist, ist am nächsten Tag nicht viel los mit den Meisten. Hauptsächlich hieß es dann: aufräumen, den Kater auskurieren, Schlaf nachholen und möglichst viele Massagen für die Headbanggeschädigten organisieren, damit die ihren Hals wieder bewegen konnten.

Vom letzten Tag haben wir leider nicht mehr viel mitbekommen, da wir schon am Sonntag los mussten. Wir haben zwar noch fleißig beim Aufräumen und Putzen der kleinen Küche geholfen, aber von der allgemeinen Aufbruchstimmung bekamen wir glücklicherweise nicht so viel mit, worauf ich dann auch meinen mangelnden Conblues schiebe. Aber, soviel weiß ich jetzt schon, bei der nächsten Con wird das wohl anders werden, wenn es vermutlich auch erst Silvester wieder soweit sein wird.

Es gibt gewiss noch viel mehr von dieser Con zu erzählen: die Kochgruppen, das Kickerturnier, die Tischtennisschlachten, die Conkatze, das Conbaby (nein, es wurde kein Baby zur Welt gebracht *g*) und und und … , aber je mehr ich mich zurückerinnere und darüber schreibe um so mehr ereilt mich, zwei Wochen nach der Con, doch noch der Blues. Eines bleibt auf alle Fälle noch zu sagen: Es war schön und absolut wiederholenswert und ich freue mich schon auf die nächste TreWa-Con.

Convention Nr.42
27.Dezember 2003 – 5.Januar 2004
Miltenberg

Winterzeit, TreWa-Zeit. Nach den vielen vergangenen Tagen, Wochen und Monaten mit unerträglichem Conblues war es endlich wieder soweit. Beeits zum 42.Mal trafen sich Trekkies und Warsler zum gemeinsamen Conventioning.
Der erste Tag war geprägt von Wiedersehensfreude und auch vom Beschnuppern der zahlreichen Neuen auf der Con. Es ist schön zu sehen, dass nach 41.TreWa’s immer wieder neues Blut hinzukommt. Am Eröffnungstag darf natürlich eines nicht fehlen: Zorro’s Grand Opening Menu. Der Meisterkoch beglückte uns diesesmal mit deftigen ETW in verschiedenen Saucen-Variationen. Nach dem Essen war dann der grosse Moment der Opening Ceremony gekommen. Zur Begrüssung gab es von Vader Contassen mit lecker tja, was auch immer es für eine Art von Glühwein war, es war lecker. Nach der Verkündung der Conregeln und der Eröffnungstrailer wurde es ein wenig nostaligisch: Es gab eine Diashow mit Bildern vergangener Conjahre. (Wir werden alle nicht jünger und hübscher). Somit endete der offizielle Teil des ersten Contages.
Das Conprogramm der nächsten Tage war wieder ein grosses Aufgebot von interessanten Aktivitäten. Man kann wahrlich sagen, dass für jeden was dabei war. Wetterbedingt bot sich natürlich an, einen Netzwerkraum zu errichten. Aus deser heiligen Halle hörte man meisst durchs ganze Conhaus, wenn einer der Veranstalter mal wieder bei Elite Force II. abgedankt hat. In selbiger heiligen Halle wurden auch superinteressante Workshops á la „html für Anfänger“ und ähnliches Angeboten. An dieser Stelle auch ein Riesenkompliment an die „Dozenten“ die sich riesige Mühe gemacht haben und die Workshops auch hervorragend rübergebracht haben.
Neben den Computerorientierten Workshops wurden auch andere Themenbereiche wie „Mangazeichnen für alle“ und „Schmuck mit Asli“ angeboten. Wie also oben bereits erwähnt: es war für jeden etwas interessantes dabei.
Weitere Freizeitaktivitäten gab es natürlich auch im Videoraum mit dem besten und neuesten aus der Welt des Film und Fernsehens. Auch die Brettspielfraktion hatte viele neue Felder zum „besiedeln“. Ganz hoch im Kurs war auch hier das „Mensch ärger dich nicht“-Turnier welches Dirk für sich entscheiden konnte. Hierbei sollte man noch erwähnen, dass es im Originalspiel keine…ich wiederhole…keine schwarzen Figuren gibt.
5 Programmhighlights gilt es ganz besonders vorzuheben:

1. Haunted Horror House
In mehrstündiger spassmachender Arbeit haben wir auf dem Dachboden der Jugendherberge (ca.100 Quadratmeter) mit allerlei schwarzen Laken, schwarzen Planen, Nebelmaschinen und diversen Lichteffekten aufgebaut. Der Laufweg war so schmal und verwinkelt, dass man auf diesem Dachboden ca. 5 (!) Minuten gelaufen ist. Untermal wurde das ganze noch mit richtig lauter Musik (Matrix-Theme) und Monster an fiesen Stellen durften natürlich auch nicht fehlen. Selbst die, die aufgebaut hatten, sind an den Stellen der Bahn an denen die Monster standen ständig zusammengezuckt. Das war Adrenalin pur, das war Angst pur, das war Fun pur.
Ich freu mich schon wieder auf die Sommer Con und dem Outdoor-Horrormarsch!

2. Kicker-Turnier
Dank Nessi gab es diesen Winter auch ein granndioses Kickertunier. Damen-Doppel und Herren-Doppel. Der Hammer kommt erst, die 2 grössten Kicerpflaumen der Con, also JC und ich, wir haben souverän dieses Turnier gewonnen. Gerüchte, die besagen, dass wir gecheated hätten, in dem wir die Gegner ständig verwirrt hätten, sind frei erfunden und entsprechen nicht den Tatsachen. Es lag einzig und allein an unserer konzentrierten Spielweise und unserer Taktik 

3. Kino Besuch „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“
Gerade nach der, im November 2003, stattgefundenen RING CON war es natürlich ein ausserordentliches Highlight den 3.Teil der Saga im Miltenberger Kino anzuschauen. Die meissten kannten ihn zwar schon, aber hey, Herr der Ringe kann man nicht oft genug sehen. Die Einheimischen aus Miltenberg haben uns bestimmt für verrückt gehalten, als wir nur bei ausserwählten Personen im Abspann applaudiert haben. Denn die wussten nicht, dass die meissten von uns auf der RING CON in den Genuss von einer Menge Party in der Bonner Piano Bar mit besagten Darstellern kamen.
Die einzige Frage die wir uns nach dem Kinoabend stellten war: „Was machen wir nur auf der Winter TreWa 2004/2005 ohne HERR DER RINGE?“

4. Con-Spiel
Das diesjährige Winterconspiel, welches wir Zorro zu verdanken hatten, handelte komplett von Luc Bessons „DAS FÜNFTE ELEMENT“. Mehrere Gruppen á 4 Leute kämpften um die Vorherrschaft, wer denn nun die Welt retten darf. Wir verkleideten uns in die Rollen von Corban Dallas (Unterhems & Lazer Tag Waffe), Pater Cornelius und Helfer (Blumentopfähnliches Gebilde aufm Kopf) und natürlich als bezaubernde Leeloo (Orangener „Gürteltanga“ und Lazer Tag Waffe). Ziel des Spiels war die 4 Element zu besorgen um das 5. zu aktivieren. Natürlich gab es auch reihenweise ausserirdische Bad Guys die nur darauf warteten mit dem Lazer Tag erschossen zu werden. Beim Luftelement musste ein Luftballon mit einem Paar, mit Reisnägeln bestückter, Handschuhe transportiert werden ohne zu platzen. Beim Luftelement musste man 3 Stockwerke tiefer das richtige Streichholz ergattern, beim Wasserelement musste Wasser mit Löffel und Helm transportiert werden. Das Element der Erde bestand aus Zucker, welcher abgefüllt in Paper auf eine Waage transportiert werden musste. Ganz wichtig und nicht zu vergessen: Die gute Diva war so krank, dass die ganzen Gruppen ihren Gesangspart trällern mussten. Man glaubt gar nicht wie falsch man singen kann 

5. Sylvesterparty
Das war wohl die geilste Party die die Welt im vergangenen Jahr gesehen hat. Angefangen hat alles mit einem gesponsorten Superleckerbuffet und Freibier. Als Dessert wurde lecker Bowle und noch leckerer Wackelpudding „Asli Spezial“ serviert….nur soviel…man kann Wasser auch durch ein russisches Getränk ersetzen 
Nach dem Essen ging es zur genial Aufgebauten Tanzfläche auf der uns auch schon das FED CON Technik Team mit geiler Musik „begrüßte“. Bevor nun die eigentliche Party losging wurden ersteinmal die Gewinner der verschiedenen Veranstaltungen (Con Spiel, Quiz, etc.) mit tollen Preisen (Star Trek Staffelboxen und andere Star Trek DVDs) überschüttet.
Jetzt ging es also los….Party on Wayne, Party on Garth….JCs, Reeedys und meine Choreographie zu „Murder on the Dancefloor“ war der reinste Hammer, so das auch gleich alle Connies mitgetanzt haben.
Punkt Mitternacht erschallte über Miltenberg dann der Soundtrack zu CAPTAIN FUTURE und ein beeindruckendes Feuerwerk gab es am Conhaus zu sehen und mitzugestalten. Noch gut 1 Stunde Feuerwerk wurde die Party dann wieder auf die Tanzfläche verlegt. Das „Open End“ lag so bei 6h.

Wie gesagt, es gab noch viele andere geniale Programmpunkte auf der Con, ehrlich gesagt zu viele um in diesem Bericht allen Gerecht zu werden. Aber es gibt ja auch noch andere Berichte 

Der letzte Abend. Das Abschlussessen. Der grausige Moment des Anfangs vom Ende der Con. Der Anfang vom Blues.
Schade war es, dass schon ein Teil der Connies (Conbesucher) bereits abreisen mussten und so nicht zum Abschlussessen kommen konnten. Im ältesten Gasthaus Deutschlands, dem „Riesen“, speisten und schmausten wir wie die Könige. Auch das selbsgebraute Bier war nicht zu verachten.

Tja, das wars mit der TreWa 42….cya all @ TreWa 43 in Prackenbach!

Von Christine

Conbericht
Silvestercon 2003 / 2004 in Miltenberg
von Christiane

Der altbekannte Weg im vollbeladenen Auto, aus der Ferne schon die altbekannten Mauern vom Jugendhaus St. Totnan im wunderschönen Städtchen Miltenberg. Im Bauch schon Schmetterlinge. Endlich wieder alle Leute sehen, die man schon ein ganzes Jahr – seit der letzten Silvestercon – nicht mehr gesehen hat. Überraschung. Der ganze Parkplatz ist voll.. Also in der letzten Ecke parken und dann ab ins Haus. Überall schon beschäftigte Menschen, das Starlightcasino (kann mir mal einer sagen, warum das Rechtschreibprogramm da ein Starfightcasino draus machen will??) – eine wunderbare Einrichtung aus Weihnachtsbaumketten und schwarzen Stoffbahnen – steht auch schon und aus dem Computerraum hört man schon die ersten fluchenden Menschen vor den Computerspielen (Quake 3, Ballerburg und ähnliches…). Endlich wieder da. Diesmal mit wunderbar gestalteten Türschildern und man hat kein Problem sein zugeteiltes Zimmer zu finden. Großes Hallo von allen Seiten. Und so viele neue Gesichter dieses Mal.
Hab dann auch gleich einen starken Mann gefunden, der mir beim Auto ausräumen geholfen hat (bin mal wieder mit meinem halben Hausstand angereist…) und dann ab ins Conleben.
Abends gab’s wunderbares Eröffnungsessen: Nudeln und Gnocchi mit vielerlei Soßen satt. Endlich sieht man dann auch mal einen Großteil der anwesenden Leute auf einem Haufen. Viele dieses Jahr… Später dann die Eröffnungszeremonie im Videoraum. Diesmal kriegt jeder eine Contasse und von Paramount Deutschland gesponsert auch noch eine kleine CD. Anschließend an die üblichen Einweisungen in das Leben auf der Con eine Vorschau auf das Programm: Computerworkshops, massenweise Spiele, der übliche Horrormarsch und Conspiel. Geplant auch ein Filmdreh. Danach dann noch ein Diavortrag mit Bildern von früheren Cons. Nicht zu vergessen natürlich der wunderbare Punsch von Vader, der den Abend noch lustiger macht und unsere neuen Tassen einweiht.
Irgendwie kann ich nicht so ganz genau sagen, welcher Tag welches wunderbare Programm beinhaltet hat, ich weiß nur, dass es wieder mal viel zu schnell vorbei gegangen ist… Ein ungefährer Überblick eben…
Conspiel zum Thema „Das 5. Element“. Wunderbar organisiert und mit den herrlichsten Kostümen ausgestattet. Heilige Erde durch das halbe Conhaus transportieren, Kerzen entzünden und mit wunderschönen Blumentopfhüten auf dem Kopf gegen böse Monster kämpfen.
Horrormarsch. Der Dachboden mutiert vom normalen Abstellraum in etwa 6 Stunden Arbeit zu einer Geisterbahn, die auch den Tapfersten einen Schreckensschrei entlockt. Mit massenweise Stoffbahnen und Planen entstehen – an die Dachbalken getackert – die längsten und unheimlichsten Gänge mit massenweise Kurven und Ecken für Monster. Es ist dunkel, mit Nebelmaschinen, Lichteffekten und massenweise Monstern bestückt (lang lebe Dirks Maskenkiste mit den besten Horrormasken!!). Kann ein Dachboden wirklich so groß sein, dass man fast 5 Minuten braucht um einmal durch die Geisterbahn zu wandern? Herrlich – vor allem wenn man als Monster in einer Ecke stehen darf und arme kleine zitternde Menschen erschrecken darf *grins*.
Chainmail Workshop – nicht zu verwechseln mit grausamen Kettenemails im Posteingang. Aus Aluringen Schmuck zaubern. Stundenlang sind die tapferen Teilnehmer mit Zangen bewaffnet an den Tischen im Speisesaal gesessen und haben Aluringe auf und zu gebogen und die wunderbarsten Sachen daraus gemacht. Super! Dank Asli war auch alles vorhanden, was man dafür gebraucht hat: massenweise Aluringe, Steine in allen Ausführungen und alles was man sonst noch braucht. Die Ergebnisse konnten dann auch an der Silvesterparty zu bewundert werden.
Silvester. Das ist immer ein Thema für sich. Wo soll ich da nur anfangen?? In der Küche wurde morgens schon angefangen zu werkeln, damit das riesige Büffet gefüllt werden konnte. Die Hauptspeise wurde wieder vom örtlichen Metzger geliefert, fleißige Hände haben im zweiten Speisesaal ein Büffet aufgebaut und die ganzen gekochten, gebackenen und sonst wie zubereiteten leckeren Dinge fanden ihren Platz. Der „Aufmarsch“ der zum Teil prächtig kostümierten Conteilnehmer fand wieder auf der großen Treppe vor der Küche statt und manch einer konnte sich vor lauter Blitzlichtgewitter kaum noch retten. Hatten wir doch eine Elbenkönigin, einen Ritter, ein Milky Way Marsmännchen und massenweise Menschen in Anzug und Abendkleid. Bunt durcheinandergewürfelt haben sich dann aber alle auf’s Büffet gestürzt. Im Speisesaal haben dann alle gemütlich beisammen gesessen und fleißig gegessen. Danach ging’s in die große Halle. Das Starlightcasino musste ausnahmsweise mal eine Wand hergeben und der ganze Saal war wunderbar mit Girlanden und Luftballons dekoriert. Mit DJ Robse ging’s dann heiter und lustig tanzend auf Mitternacht zu. Nachdem sich alle um den Hald gefallen waren und ein frohes Neues Jahr gewünscht hatten ging’s nach draußen zum Feuerwerk, Eine dreiviertel Stunde lang haben wir dann Miltenberg beleuchtet und dabei Captain Future Musik aus den großen Boxen gehört, die extra dafür auf die Fensterbank kamen. Die Party war damit lange noch nicht zuende, auch wenn die Grüppchenbildung stärker wurde. Ein Teil war beim Tanzen, andere zogen sich zum Bleigießen in die Zimmer zurück, wieder andere taten ganz andere Dinge… Zumindest war das wieder mal ein voller Erfolg. Leider muss man hinterher auch aufräumen, aber wenn alle mit anfassen geht das schon… Im Hof sah’s aus wie nach einem Bombenangriff – 3 große blaue Müllsäcke voll Raketenreste und der Hof ist gerade mal zu einem Viertel vom Müll befreit. Womit man sich dann doch sehr bildlich vorstellen kann, wie unser Feuerwerk gewesen sein muss.
Während der ganzen Con war im Computerraum ständig alles voll belegt. Es gab Workshops zu allgemein benutzen Programmen wie Photoshop oder auch ein HTML-Workshop. Nochmal vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, solche Dinge zu organisieren! Natürlich wurde auch massenweise gespielt: Nicht nur im Computerraum, auch im Videoraum an der Xbox und im Speisesaal massenweise Brettspiele und sogar im Meditationsraum wurde eine Weltraumschlacht geschlagen. Space Hulk war genauso vertreten wie Siedler in allen Variationen, Risiko, König Arthus, Kartenspiele, Schach und noch vieles mehr. Über Langeweile konnte man sich diesmal garantiert nicht beklagen.
Der Filmdreh wurde zwar begonnen, aber irgendwie ging’s dann doch unter, weil alle mit anderen Dingen beschäftigt waren. Die gedrehten Szenen werden jetzt eben für ein „normales“ Convideo verwendet, das dann auch hoffentlich beim nächsten Mal gezeigt wird. Natürlich wird’s im Auge behalten und vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal.
Viele Ausflüge gab’s in die Altstadt von Miltenberg, auf die Mildenburg, von der man eine wunderbare Aussicht über ganz Miltenberg hat und natürlich zum nahegelegenen schottischen Schnellrestaurant… War auch nicht zu übersehen, dass viele der Anwesenden öfter bei McDonalds waren, schließlich waren überall die Verpackungen zu finden…
Wie immer gab’s auch einen Cocktailabend, massenweise Kochgruppen und viele andere Dinge, von denen manche – wie ich – wieder nur die Hälfte mitgekriegt haben. Was gab’s sonst noch: mengenweise Tischtennis spielen, ein Tischkicker-Turnier, ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier, ein Wissensquiz mit tollen Preisen und einen Manga und Anime Workshop. Sonst noch was?? Ich werd alt und vergesslich…
Abschlussessen gab’s diesmal wieder im Riesen – dem ältesten Gasthaus Deutschlands. War lecker, auch wenn die Portionen immer kleiner und die Preise immer größer werden. Danach noch ein letzter gemütlicher Abend in der Halle unten. Das Starlightcasino war schon abgebaut, aber auch auf Stühlen, Sesseln und Bänken war’s gemütlich. Auf dem Tisch die Reste der letzten 9 Tage. Haben wir wirklich so viele Flaschen angefangen? Wird schon noch alles leer werden *grins*.
Am schlimmsten ist immer der letzte Tag. Die Sachen werden aufgeräumt, das Haus muss geputzt werden und die Massen an Müll, die über 50 Leute in 9 Tagen produziert haben müssen entsorgt werden. Gab wieder einen Plan, wer was zu erledigen hat, da geht das dann schon. Autos stehen gepackt vor der Tür, die ersten fahren schon wieder. Traurige letzte Umarmungen und die Hoffnung, dass die nächste Con auch wieder stattfindet. Nochmal winken und dann wieder auf der Straße nach Hause. Auf Wiedersehen Miltenberg, bis Ende des Jahres, auf Wiedersehen Conler, bis zur nächsten Con. Schön war’s!

Hab das Gefühl, irgendwas Wesentliches vergessen zu haben?! Was nur…

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