45. TreWa Con

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Die 45. TreWa Con im Schuttertal – Erstes Sommerbundle | Beginn: 27.06.2005 / Ende: 04.07.2005


Prolog

Nachdem Seska, Methos und Matze 3:16 mir von der TreWa erzählt hatten, freute ich mich, dass die diesjährige Sommercon günstig lag, sodass ich daran teilnehmen konnte. Rita und Matze 3:16 konnte ich noch assimilieren, sodass wir drei planten, gemeinsam in den tiefsten Schwarzwald zu reisen.

1. Tag (Montag, 27.06.2005)
Morgens viel zu früh klingelte der Wecker und kurz nach dem Fertigpacken stand 3:16 schon vor der Tür und wir fuhren gen Hamburg los, da wir dort Rita auflesen und gemütlich frühstücken wollten. Bei Rita angekommen wartete schon der erste Schock auf uns, aber eigentlich hatten wir es schon erwarten sollen – sie hatte 6 oder 7 Taschen, die alle mit sollten.

Aber egal, nach dem Frühstück sind wir dann losgefahren und erst Höhe Hannover in den ersten Stau gekommen. Zwei Pausen und einen Stau bei Frankfurt später waren wir dann schon in der Nähe der Abfahrt 55 und begaben uns auf den Restweg. Vor Steinach kam dann ein Aldi/DM gelegen und wir haben noch ein wenig eingekauft. Monks wie wir sind haben wir natürlich die Ausfahrt Steinach verpasst und mussten an der nächsten Ausfahrt umdrehen, sind dann aber gut durch die Region gekommen.

Die Fahrt den Berg hoch war absolut daneben – enge Straßen und viele viele viele Kurven – aber irgendwann war ja dort eine Kreuzung und kurz später kam links ein Weg, der an Blair Witch Project erinnerte und tief in den Wald hineinführte.

Am Ende der Straße war jedoch Licht zu sehen und wir fanden das Conhaus nach etwa 9 Stunden Fahrt.

Wir sind alle Mann (& Frau) rein und es gab erstmal die Begrüssungsknuddler und Jutta (Juttamaus) hat uns dann unser Zimmer gezeigt (ganz hinten in der Ecke – schwer genial). Wir holten unseren Kram und begaben uns dann zu den anderen zum Quatschen.

Für die Feuerstelle brauchten wir noch einige Steine und Holz, also sind wir losgezogen und haben welche herangetragen und wollten dann eine Kette bilden, die mangels Masse leider wenig effektiv war, bis Nessi & Robse auf die glorreiche Idee kamen, einen fahrbaren Untersatz zu organisieren J

Kurz später kam dann die Opening und Dirk, Beate Kistler, René (Zorro) und Robse begrüssten uns als Converanstalter und es folgte die obligatorische Einweisung und „Benimm-Regeln“. Schließlich folgte noch die Ausgabe der Con-Shirts (Respekt @ Tom & JC – das Motiv ist klasse J ) und das „Quasseln“ ging weiter. Außerdem gab es Würstchen.
Am Ende des Tages folgte noch ein Doppelgeburtstag – robse wurde hier 30 und überflügelte Jutta somit um ein Jahr (29h).

2. Tag (Dienstag, 28.06.2005)
Der erste Morgen auf der TreWa war angenehm – der Küchendienst hatte das Frühstück aufgebaut und wir frühstückten sehr ausgiebig und sind dann zum Einkaufen gefahren, da es an diesem Tage keine Kochgruppe zu geben schien.

Nachdem wir zurück waren, stellten wir fest, dass schon einige Gruppen gen Schwimmbad gefahren waren, da es mörderisch heiss war und da wir keine Lust hatten, hinterherzufahren, sind wir zum Tischtennisspielen gegangen, da wir uns noch auf das Turnier vorbereiten wollten.

Robse & René bastelten dann noch die um 15 Uhr anstehende Brauereibesichtigung auf 17 Uhr um und informierten die „Schwimmer“. Somit trafen wir uns dann bei der Brauerei Mellert pünktlich.

Hier kamen wir zuerst in den „Maischraum“ (oder ähnlich), wo es fürchterlich heiss war. Der Chef erklärte uns alles und führte uns quer durch die Brauerei, bis wir schließlich zur Bierprobe kamen.

Erst gab es unfertiges Bier und dann noch Hefeweizen – für die Bierliebhaber sicherlich ganz nett, aber mein Fall isses nichts J

Danach sind wir dann noch in ein Restaurant weiter, wo Dirk 2 für uns eine Vesper bestellt hatte. Das Bier & die sonstigen Getränke waren kostenlos (es war einfach zu viel Bier – erst Export, dann Pils, dann Hefeweizen) und die Vesper war sehr lecker.

Am Abend haben wir uns dann in der Terrasse zu Age of Mythologies zusammengesetzt – einem sehr (hoch 20) schweren Spiel zusammengesetzt. Es hat erstmal etwa eine halbe Stunde gedauert, bis mir alle Regeln nahegebracht worden sind – glücklicherweise kannte ich das Spiel vom PC her. Aufgrund des sehr komplexen Aufbaus sassen wir extrem lange und waren wohl mit die letzten, die die Terrasse verliessen.

3. Tag (Mittwoch, 29.06.2005)

Wir sind verdammt früh aufgestanden und dann gegen kurz nach 8 los zum Freizeitpark Rust quer durch den Schwarzwald. Nach einem ziemlich nervigen Fahranfänger auf den engen Bergstraßen kamen wir doch noch an und trafen uns alle vor dem Parkeingang wieder und Dirk legte den Eintrittspreis erstmal aus, damit wir endlich den Park stürmen konnten. Wir entschieden uns dann gleich „Krieg der Welten“ im Kino des Freizeitparks zu schauen und es wurden gleich Karten reserviert (wir konnten ja nicht wissen, wie riesig das Kino war J )

Eine relativ grosse Gruppe ist dann gen „Silver Star“ aufgebrochen, wo Jutta und ich dann draußen gewartet haben, während die anderen sich den „Silver Star“ gaben. Danach sind wir noch durch die Wildwasserbahnen, Bergbahnen, durch das Rafting schließlich gemeinsam zum Fischbrötchen-Essen und später zum Gyros gewandert.

Jutta hatte ein kleines Problem mit dem Wasser – denn sie wurde immer klatschnass, sobald sie sich in „Gefahr“ begab.

Später zogen einige Wolken auf und es wurde ungemütlich. Der „Silver Star“ wurde dichtgemacht, sodass wir dann zusammen in den „EuroSat“, eine Indoor-Achterbahn im Dunkeln gegangen sind. Das Ding war schwer genial.

Gegen 17:30 Uhr haben wir uns dann am Haupteingang getroffen, um die Tickets für „Krieg der Welten“ abzuholen und sind gegen 18:30 Uhr ins Kino reingegangen. Einige haben sich vorher noch „Pandavision“ angeschaut und meinten, das wäre ganz nett gewesen.

Was wir nicht erwartet hatten, war, dass es sich um eine Art Erlebniskino handelte und Regen, Wind und Erdbeben simuliert wurden. Mitten im Film brach plötzlich die Sitzfläche eines jeden Besuchers weg.

Am Ende war es irgendwie witzig, aber am Anfang war es doch sehr gewöhnungsbedürftig.

Der Film war soweit gut, der Tom Cruise war mir aber zu blass. Die Special Effects waren aber nett. Nachdem wir wieder im Waldhof ankamen, spielten wir noch „Alhambra“, was ganz nett war.

4. Tag (Donnerstag, 30.06.2005)
Am Donnerstag stand ja eigentlich das Thermalbad oder der Schwarzwaldzoo an, aber irgendwie hat sich keiner aufgerafft und deswegen bereiteten wir uns ganz in Ruhe auf die Bildersuchfahrt am Nachmittag vor und organisieren uns einen Fahrer (Danke, Carsten J ) und begaben uns gegen 14:30 Uhr auf die Fahrt, nachdem wir von René instruiert worden waren.

Die Wegbeschreibung verwies auf das erste Foto, das wir auch gleich kannten – es handelte sich um die Kreuzung, wo wir zum Conhaus abgebogen waren. Zwischendurch trafen wir auf Gruppe 2 (Mike, Beate, Matze und Susi (?) ) und kehrten in der „Ältesten Gaststätte Deutschlands“ ein – in der Gaststätte „Zum Löwen“, die uns dann gleich erklärten, dass „Zum Löwen“ seit 1231 auf dem gleichen Platz steht und der Mittelteil immer noch Original ist, während der „Riese“ in Miltenberg zwar vom Namen her seit ca. 800 existiert, jedoch über die Straße gezogen ist. Der „Rote Bär“ in Freiburg ist wohl noch älter, jedoch bereits zwei Mal komplett abgebrannt.

René und Dirk2 hetzten uns dann quer durch Feldwege, die dem armen Golfi von Carsten schwer zusetzten, aber wir kamen heil durch und schließlich wieder im Waldhof an, wo ein weiteres kurzes Quiz auf uns wartete. Gruppe 1 (Dirk & Co.) war schon da und die zweite Gruppe hatten wir ja im „Zum Löwen“ zurückgelassen.

Da Dirk dann noch eine Bayrische Bohnensuppe machte und uns fragte, ob wir auch dabei wären, hatten wir gleich unser Abendbrot gesichert und es schmeckte sehr lecker *yam*

Nach einiger Zeit spielten dann noch Vader, Anke (???), Dirk und ich Herr der Ringe – Risiko, wobei die ersten beiden die Guten spielten und die letzteren beiden die Bösen. Nach kurzer Einlesezeit hatten wir dann den Sinn der Karten zusammen und stellten unsere 45 Armeen quer übers Spielfeld auf. Es war geplant, für den von Tom erstellten Filmquiz zu unterbrechen und danach dann mit dem Spielen zu beginnen.

Der eben genannte erschien und meinte, es wären noch 15 Minuten bis zum Quiz und jc entgegnete: „Nein Tom, bis 20.00 Uhr sind es noch 35 Minuten!“

Alles grinste, denn es war 19:15 Uhr J

5. Tag (Freitag, 01.07.2005)
Hier konnten wir mal wieder überhaupt nicht ausschlafen, da unsere Gruppe zum Frühstücksdienst eingeteilt war. Irgendwie haben wir das wohl falsch verstanden, weil wir alle gleichzeitig da waren und schon viel zu früh alles aufgebaut war – aber egal, da haben wir halt Carcassonne aufgebaut und gespielt, bis der Geschirrspüler mit den Hunderten von schmutzigen Gläsern u.Ä. fertig war bzw. als der letzte Frühstücksgast uns verliess.

Dann ging es los zum Thermalbad in Freiburg, da die Außentemperaturen nicht so pralle waren. Durch Dirk’s Navigationssystem geleitet sind wir quer durch Freiburg schließlich am Bad angekommen und gleich rein da. Zu elft haben wir dann verbilligten Eintritt für Schwimmen & Sauna erhalten (aber immer noch 14,50 €) und mussten uns dann mit einer Papierchipkarte am Eingang zur Sauna legitimieren. Die Schlüssel für die Gardrobenschränke waren mit kleinen Chips ausgestattet, sodass die Türkontrolle auch hier zu öffnen war.

Wir sind dann alle nach draußen gegangen und haben einen Strömungskanal entdeckt – sehr spassig J

Nach ein wenig „Rumgeplansche“ sind wir dann in das „40° Becken“, wo man aber wirklich nur die empfohlenen 2 Minuten aushält und sind dann an die Massagedüsen. Nach einem Augenblick haben wir noch die verschiedenen Saunen aufgesucht und sind schließlich in dem kleinen Lokal eingekehrt. Die beiden Damen waren auf so einen Ansturm eindeutig nicht vorbereitet und waren somit extrem überlastet. Der Wurstsalat war zwar lecker, aber Wurst auf Wurst – bischen mehr hatte ich schon erwartet.

Danach ging es in die 95 ° Sauna, wo Sandra (Keren) uns einen netten Witz erzählte:

„Kommt ein Typ mit Strumpfmaske in eine Samenbank und brüllt die Empfangsdame an: „Überfall – Du tust, was ich sage“

Sie: „Aber….“
Er: „Nix aber – ich habe die Waffe, also tust Du was ich sage“
Sie:“Aber….“
Er „Nimm die Probe da aus dem Schrank und trink sie aus !“
Sie nimmt die Probe und schluckt, er reisst sich die Maske vom Kopf und ruft erfreut:
„Siehste Renate, geht doch !“

Es war dann doch etwas zu heiss, sodass ich das Teil dann verliess und wir uns im Teich wieder trafen – das Ding war blöderweise schweinekalt…..
Schließlich trafen wir noch ein paar Andere wie z.B. Tom da Cat, Constanze und ihre Mutter, Mike, Steve und ein paar andere, deren Namen ich leider vergessen habe *schäm*
Dirk verlor seinen Schlüssel, konnte ihn aber mit Carsten’s Taucherbrille wiederfinden und der Service-Heini machte noch ein paar Punkte gut, da er sehr zuvorkommend war.
Wir haben dann noch in dem Strömungskanal rumgealbert und sind schließlich wieder gen Conhaus aufgebrochen.
Zum Partyabend kamen wir etwas zu spät, aber er hatte eh noch nicht begonnen, sodass wir noch etwas Tischtennis spielten. Durch den Verlust von zwei Sätzen gegen mich, hat Rita das Halbfinale verpasst – ÄTSCH J , aber blöderweise habe ich alle Spiele verloren.
Schließlich sind wir dann rein und haben Robse & Dirk, den beiden DJ’s zugehört und sind dann langsam aber sicher auch zum Tanzen gekommen.
Jutta beschwerte sich ständig, dass sie ja auf keinen Fall was trinken könnte, da unser Zimmer ja viel zu weit von den Toiletten entfernt war und fragte, ob ihr Bett nicht vor den Toiletten stehen könnte – und somit haben wir es dahin gestellt.
Nachdem die Musik zu Ende war, sind wir noch kurz nach draussen und sind dann ab aufs Zimmer.

6. Tag (Samstag, 02.07.2005)
Am Samstag morgen sind einige losgefahren zu Flohmärkten und der Rest hatte Ruhe und konnte mal wieder relaxen. Diverse Spielrunden wurden aufgebaut und Kicker haben wir auch noch gespielt und leider fast alle verloren. Wir haben allerdings SCHICK gegen jos & Chritz gewonnen, obwohl die beiden sich gut angestellt haben und jos einige fiese Kurvenbälle drauf hat.

Nessi & robse sowie Dirk & Franz haben uns erwartungsgemäß plattgemacht, sodass das Finale Nessi & robse gegen Tom & Jc ebenfalls erwartungsgemäß stattfand. Tom & Jc konnten hier ihren Vizemeistertitel verteidigen und Nessi & robse haben den ersten Platz erreicht.
Jo & Uli konnten Dirk & Franz noch auf den vierten Platz verweisen.
Dirk spielte aber noch allein gegen Tom und holte sich seinen Sieg.
Zwischendurch spielten wir noch einige Runden „Red Faction“ und haben uns durch Dirk & Vader plattmachen lassen, obwohl ich besser wurde – Übung macht halt den Meister *grins*.
Das Grillfleisch und die Würstchen waren sehr lecker, leider waren die Beilagen ins Nirvana gefallen, sodass wir Fleisch auf Wurst und Wurst auf Fleisch hatten. Dirk versuchte verzweifelt, seine Würste und das Fleisch noch unter die Leute zu bringen und pries das Grillgut an.

7. Tag (Sonntag, 03.07.2005)
Gleich morgens beim Aufwachen dachte ich: „Och nee, kann es wirklich schon vorbei sein ?!?), denn wir mussten bereits am Sonntag los, da wir (Matze 3:16 und ich) Montags wieder arbeiten „durften“.
Nach dem Aufstehen begaben wir uns zum Aufräumen der unteren Küche und waren dort fast durch, als jc & Tom mit dem Vorbereiten des Brunch-Buffets fertig waren. Somit gingen wir lecker Brunch essen *yamyam*
und begaben uns danach zurück in unsere Küche und machten sie fertig.
Matze 3:16 spielte noch sein Tischtennis-Finale gegen René und verlor im fünften und letzten Satz nach zwei gewonnenen Sätzen.

Danach ging das Geknuddel los, da viele bereits am Sonntag abreisten. Vader, Asli, Manu und wir waren wohl die ersten, die sich quer durch die TreWa’ler knuddelten und sich verabschiedeten.

Nach dann schließlich etwa 8 Stunden Fahrt incl. Pausen waren wir dann in Hamburg und haben Rita abgesetzt und sind kurz später in Ratzeburg gewesen – home sweet home. Nachdem Matze mir die ganzen Bilder noch gebrannt hatte, fuhr er dann noch das letzte Stückchen.

Da ich es ja eh kurzfristig nicht mehr so weit habe, bin ich auf jeden Fall bei der nächsten TreWa wieder dabei – aber wohl nur das Wochenende J

TreWa rockt J
So long Klaus

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