48. TreWa Con

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Die 48. TreWa Con in Veitsweiler – Vulkanetten | Beginn: 14.08.2007 / Ende: 21.08.2007


und wieder mal ein absolut geniales Conspiel, das natürlich nicht stattfand…

TreWa 48 – Veitsweiler 2007
Es war endlich wieder so weit. Am Dienstag, 14.08.07 bin ich mit Umweg über Heidelberg gen Veitsweiler gestartet und war sehr neugierig, wie es dort aussehen würde nach all dem, was schon darüber berichtet wurde.
Nach einer angenehmen Autofahrt mit einer netten Begleitung kamen wir schließlich im Dorf an und konnten auf einen Blick feststellen, wo die TreWa zuhause war – dort wo mehr als ein Auto stand.

Nach der obligatorischen Knuddelrunde bekamen wir unsere Zimmer zugewiesen und schauten uns das Haus an. Das Ganze erstreckte sich über 3 Etagen mit über die ganze Breite der Eingangshalle gehenden Treppen. Hinter dem Haus ein großes Rasenstück mit Volleyballfeld und in der Ecke eine Feuerstelle. Links vom Haus sollten noch einige Zelte entstehen und hinter dem Volleyballfeld entstand später noch ein Schießstand für die Fans von Bogenschießen.

Abends gab es dann das leckere Chili in drei Sorten – normal, ohne Bohnen, aber mit Zuchini und ohne Bohnen und ohne Zuchini. Danach noch die Opening und ein TreWa-Handtuch – eine m.E. geniale Idee.
Abends gab es dann noch Lagerfeuer (wie eigentlich jeden Abend), was immer spassig war. Wir hätten bloß früher Tom’s iPod mit den Boxen mitnehmen sollen.
Am nächsten Tag ging es zum Badeweiher um die Ecke. Einige zogen es vor, erst noch Alternativen zu suchen, da Einheimische als Navigationssystem nicht wirklich was taugen, aber davon lieber nichts weiter. Der Badeweiher war eiskalt, aber aufgrund der grossen Hitze sind wir trotzdem rein und auf die Badeinsel, die auf Fässern gelagert war. Da wir alles Spielkinder sind, haben wir natürlich versucht, das Ding zu versenken, was uns auch mehrfach gelungen ist. Schließlich hat sich jedoch das Halteseil verabschiedet und wegen des perfekt grünen Wassers konnte man nicht wirklich was sehen, um das Ding wieder festzumachen.
Nach einer erfrischenden Beachvolleyballpartie kam der Pächter und bat darum, das Teil wieder festzumachen, was wir gegen die Herausgabe einer Taucherbrille dann auch taten. Es war net gerade einfach, aber es passte dann scho…

Es war die ganze Zeit richtig schön knackig warm, jedoch teilweise auch schon so doll, dass draußen sitzen nicht so drin war. Demnach nahmen wir Roman’s Angebot an und ließen uns erzählen, wie man fliegen und landen kann (Roman ist Pilot und hat seinen PC samt Flugsteuerungsgeräten und Pedalen mitgebracht). Nachdem ich jedoch den Flügel einer Boeing abgeknickt hatte, ließ ich lieber fähigere Leute ran 😉
Wir sind dann umgeschwenkt auf einen Might & Magic Teil, wo man im Ego-Shooter Style a la Tomb Raider leichte Rätsel lösen und ein paar Viecher umhauen muss. Es sollte uns noch einige Zeit kosten, aber am Schluss hat uns leider dieser eine Raum den letzten Nerv gekostet und wir sind dann auf Need for Speed auf der Xbox 360 umgestiegen und haben ein paar Strecken/Fahrzeuge freigespielt – hat viel Spass gemacht und war auch net soooooo warm drin.
Beim Nighthunt wurden Gruppen á 4 Leute eingeteilt und in alle Himmelsrichtungen verteilt, von wo wir uns aufmachten, das Lagerfeuer zu erreichen. Dummerweise waren wir wohl a bisserl zu laut, jeweils wurde ich von Mike geschnappt – aber auch wenn wir an ihm vorbeigekommen wären, war direkt dort, wo wir lang wollten (Wiese) auch noch Dirk positioniert, so dass wir wenig Chancen hatten. Diese kleine Chance jedoch nutzte Doc und rettete somit den Stolz unserer Truppe 😉
Insgesamt schafften es dann auch nur 3 Leute, da einige Leute den Sinn des Spieles wohl nicht ganz verstanden hatten und sich im Wald versteckten, anstatt sich zum Feuer durchzukämpfen,
Nach dem Einkaufen in Dinkelsbühl mussten wir leidgeplagt feststellen, dass fast keine Kneipe mehr nach 14.00 Uhr etwas zu futtern anzubieten hatte. In der „Goldenen Rose“, wo wir schließlich einkehrten, gab es dann auch nur eine „kleine Karte“, aber wir haben trotzdem was Leckeres gefunden.
Restauranttechnisch war da noch der „Blaue Angler“, wo es ein Schnitzel gibt, was so groß ist wie eine Pizza (kein Witz!) und was nach meinen Beobachtungen nur Bugs geschafft hat (und Doc abzüglich der Beilagen) . Man darf wohl echt 2 Tage vorher nichts essen, um das Ding zu packen……

Am Samstag kamen noch die Wochenendgäste und brachten noch Spaß mit. Leider waren sie alle viel zu kurz da und waren Sonntag schon wieder weg *schnüff*. Sie verpassten die klasse Disco mit unserem DJ TOM, die mit dem Thema „80‘er“ aufwartete. Es gab wohl bis 4:30 Uhr Musik, aber ganz so lange hielten die wenigsten aus. Marcus und Bugs machten leckere Cocktails in rauhen Mengen und versüßten den Abend so noch weiter 😉
Am Samstag selber gab es noch das Conspiel von Mike “Rettet die Vulkanette”. Jeweils eine Vulkanette hatte sich bei der Benutzung ihrer Bordtoilette vom Himmel gesprengt und musste durch eifrige Area 51 – Praktikanten wieder bei der Rückkehr unterstützt werden. Nachdem uns Doc wohlbehalten mit der Boeing der Nevercomeback Airlines zu Area 51 gebracht hatte, ging es mit Umweg über den medizinischen Bereich (Rektaluntersuchung) fliehend in Richtung Zeitagenten, die uns bei unserem Versuch unterstützten. Als erstes mussten wir in den Bau einer außerirdische Lebensform und es blitzdingsen, damit es uns nicht angriff. Danach folgte das Aufspüren eines Energiekristalls und die Überwindung einer radioaktiv verseuchten Zone. Nachdem wir noch ein Monster durch Katapulteinsatz kampfunfähig gemacht hatten, ging es mit dem Shuttle weiter und es stellte sich uns ein Robocop in den Weg. Nachdem wir diesen überwunden hatten, empfing uns ein Zeitagent und unsere Vulkanette musste quer durch den Weiher schwimmen, um Ihr Raumschiff zu reparieren und hob dann ab. Die Praktikanten fuhren dann mit dem Shuttle zurück und konnten sich ausruhen. Ihre Quest war erledigt.
Die Dorfschenke zum Abschlussessen mit allen 32 noch verbliebenen TreWa’nern (Hui!) war auch klasse – das Rumpsteak vom Bison war sehr lecker. Alle anderen schauten auch glücklich drein. Es folgte die Küchenparty mit Unterdruckkammer (Aua, meine Ohren) und leckerem Speck von Raphi. Vom iPod gab es dann noch nette Musik, sodass es ein netter Abschluss für die Con war.

Am Dienstag morgen sind wir früh raus und alle haben ihre Reviere fix und fertig gemacht. Wir haben noch schnell das Zeug eingeladen (Gratz @ Tom&Dirk, die Zeugs aus 5 Autos in 2 Autos reinbekommen haben) und dann ging die Knuddelei los. Langsam aber sicher gingen alle, nur etwa 13 Leute harrten noch aus. Tom spielte noch ein wenig Musik (der Musikwunsch eines einzelnen Herren war noch nicht gespielt worden *grins*) – unter anderem „10 kleine Jägermeister“, wo wir uns beölt haben, was den einzelnen so passiert und schließlich gingen die letzten und Tom, Rene und ich wollten noch mal Billard spielen. Da wir aber vergessen hatten, uns in Hausbuch einzutragen, holten wir das und zwei Fotos noch nach. Auf der Suche nach den Koes waren wir nicht lange (Rene hatte sie schon gefunden), denn da kam die Hausmeisterin schon und ging die Räume ab. Sie war überrascht, wie viele Fliegenklatschen wir dagelassen haben und es ging fix durch. Dann ging es gen Home-sweet-Home und mit der Gewissheit, dass es ja nicht mehr lange ist – in 2 Monaten auf der Ring*Con und 2 Monate danach schon wieder Sylvestercon. Der Conblues hat mich schon wieder voll erwischt, aber das lindert es schon stark.
Naechstes Jahr dann die 50. TreWa Con (die ja seit 1982 existiert) hoffentlich auch in Veitsweiler – freue mich schon darauf.
TreWa – and the Party goes on
Klaus/1701

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