62. TreWa Con

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Die 62. TreWa Con in Miltenberg – Rockabilly Party | Beginn: 27.12.2014 / Ende: 04.01.2015


Silvester unter Freunden

Wenn das Jahr sich dem Ende neigt, die letzte Festgans verspeist, die Verwandten ausgekehrt und alle Geschenke ausgepackt (umgetauscht und weitergegeben) sind, dann ist es wieder mal soweit, sich zum alljährlichen Badabumm-Finale in Miltenberg, Bayern zu versammeln.
Bereits zum 62. Mal fand die TreWa, eine große, halbjährliche Freizeitcon statt, die meisten Teilnehmer kennen sich bereits seit langem und sind regelmäßige Besucher der FedCon und RingCon. Entsprechend fiel auch das Programm aus – von Scifi-Rätseln über Legobauten und Serien-Rudelgucken war für jeden Geschmack und Durchhaltevermögen was dabei.

Bereits am ersten Abend wurden die Massen, die mit 60 Mann aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz eingefallen waren, mit einem leckeren Willkommensessen aus hausgemachter Currywurst mit Pommes Frites für die lange Anreise belohnt.

Die ersten zwei Tage begann ruhig, mit einem von Tom initiierten FIFA 15-Turnier, wo sich diverse TreWaner ihrer Region getreu die Klinke in die Hand gaben, [und bei dem Tom selbst den ersten, und Kirsten den zweiten Platz belegen würde]. Abends bot Dirk mithilfe seines Keyboards noch eine besondere Variation der Karaokeparty.

Das erste Con-Großspiel, ebenfalls geplant und veranstaltet von Dirk, stand im Zeichen der Geschicklichkeit, es mussten unter anderem 3D-Puzzles gelöst, und möglichst kreative Scifi-Bauten aus LEGO produziert werden. Hierbei entstanden unter anderem eine Tardis (die mangels ausreichend blauer Steine halbseitig bunt ausfiel), ein Captain Picard samt Sprechblasen-Caption, und eine ganze Raumstation.

Spätestens als das zweite Conspiel anstand war es allerdings vorbei mit der Besinnlichkeit – Das Thema war ALIEN und die Aufgabe ein Parcours durch das Haus im First-Person-Shooter Modus. Gruppen von 5 Leuten mussten, ausgerüstet mit NERF-Schusswaffen, das vorher [von Raphi und seinen fleißigen Helfern] umgebaute Haus durchkämmen, dabei Ripley[-Steffi] finden und lebend in die (Tee-)Raumkapsel Narcissus bringen. Dabei behindert wurde man durch fliegende Facehugger, vermittels Nebelmaschinen eingeschränkter Sicht, und täuschend echte Aliens [(Raphi? Carsten?)]. Abgerundet wurde dieses Erlebnis noch von einer Horrorlesung am späten Abend, deren Material den weiten Weg aus Wisconsin zu uns gefunden hat (eine gewisse Steffi E. zeichnet verantwortlich), und [von Carsten] im abgedunkelten Meditationsraum sehr erheiternd interpretiert wurde.

An Silvester, dem Höhepunkt der Feierlichkeiten, bestimmte die Vorbereitung des abendlichen Buffets und Dekoration der Räumlichkeiten den Tagesablauf, bevor dann um 7 Uhr die reichhaltige kulinarische Belohnung winkte. Die anschließende Party stand wie jedes Jahr unter einem Motto, dieses Jahr waren Comiccharaktere gefragt. Die TreWaner kamen dieser Aufgabe auf verschiedenste Arten nach und bei; von klassischen DC- und Marvel-Kostümen (auch Neulinge wie die Guardians of the Galaxy fanden hier Einzug) über japanische Animation (Gotta catch ‚em all!) bis hin zu franco-belgischen Werken („Die GaGa-Ga-…!!!“) war hier alles vertreten. Selbst Deutschland war in Form von gewissen nichtlustigen, suizidgefährdeten Kleinnagern mit dabei. Auch das alljährliche Feuerwerk, präsentiert und durchgeführt von ihren freundlichen Pyroman- ähm, -technikern von nebenan, lief mit erstmals 2500 Schuss zu neuen Höchstformen auf. Knapp 20 Minuten dauerte das Spektakel ab Mitternacht, Sektanstoß und Miltenberger Zaungäste inklusive, bevor die Party mit offenem Ende weitergeführt wurde.

Sehr sportlich ging es direkt am nächsten Abend mit dem ebenfalls traditionellen Cocktail- und Casinoabend weiter, stilecht in Abendgarderobe. Es galt hier, die einem zu Beginn des Abends zugeteilten TreWa-Dollar so schnell als möglich am Poker-, Roulette- oder Blackjacktisch zu verprassen, wofür man an Letzterem zusätzlich durch schokoladige Nebenwährung entlohnt wurde. Unterstützt wurde dieses Vorhaben durch hausgemachte Cocktails. Derjenige, der es am Ende nicht geschafft und gar auf dem meisten Geld sitzen blieb, bekam zum Trost eine Flasche Hochprozentiges, auf dass es nächstes Mal besser klappen möge.
So oder so ähnlich…

Aller guten Dinge sind drei, und so folgte Tags darauf schon die dritte Tanzveranstaltung-mit-gutem-Essen, ganz im Zeichen der American 50s. Es gab Burger und Wraps zum Selberbauen, und zur Party spielte die durch Ring- und HobbitCon bereits vielen bekannte Augsburger Band Roadshot auf. Auch hier ließen es sich viele TreWaner nicht nehmen, dem Anlass entsprechend mit Petticoats, Ballerinas, Flanellhemden, und anderen Rockabilly-Accessoirs aufzuwarten.

Weitere Highlights waren der ein oder andere (inoffiziell ausgetragene) NERF-Battle, ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Turnier, viele (viele!) Spielerunden, das Abschlussessen beim Thailänder und natürlich das allseits beliebte Aufräumen am letzten Tag 😉

Carolin Tewes

TreWa – Con 62 – Miltenberg, wir lieben Dich!

Es war endlich wieder soweit – das Con-Haus in Miltenberg ist schon fast ein zweites Zuhause und es ist immer wieder schön, wenn wir neue Umbauten feststellen, wenn wir ankommen. Dieses Mal hatte es Tom’s Zimmer, das Redwine-Zimmer, die Küche und das ungewollte Durchgangszimmer getroffen. Während das erstere Zimmer vollständig verschwunden ist und dafür ein weiterer Zugang geschaffen wurde, wurde das Durchgangszimmer in einen schönen 4-Betten-Raum verwandelt. Auch das „Redwine“-Zimmer bekam eine Neuaufteilung und weist nun ein 8er und einen 5er Bettenbereich auf. Die zwei Küchen wurden zusammengefasst und bieten nun nur noch einen großen Raum an, was den meisten Kochgruppen schon leichte Schweißperlen auf die Stirn trieb – denn nun musste man sich doch etwas genauer absprechen, wer nun wann kochte.
Der Durchgang gegenüber des Speisesaals erhellte den Bereich schon sehr – und was tut man so als Trewaner als Erstes gegen so viel Helligkeit – richtig, man hängt schwarzen Molton-Stoff auf, damit es wieder etwas heimeliger wird. Den Durchgang brauchten wir eh nicht – denn die Schuhe/Stiefel und Jacken befanden sich schließlich alle vorn im Eingangsbereich.
Wie üblich hatten Bine und Sonja die Garderoben mitgebracht – vielen Dank dafür – daher war das einzige Chaos im Eingangsbereich die Mengen an Schuhen und Stiefeln, die sich dort häuften. Aber es war auch diesmal eine wirklich sehr große Gruppe da .
Silvester zum Buffet war es richtig voll – die Wochenendgäste rannten uns die „Bude ein“ – es war super und gemütlich. Es passten nur nicht mehr alle in den Speisesaal, sodass gegenüber und im Gang zur Party noch weitere Tische aufgestellt wurden, damit jeder sich sofort setzen und das reichhaltige und wohlschmeckende Buffet genießen konnte. Einzig im Partyraum konnten wir nicht anbauen – aber auch diese Hürde haben wir überwunden und die Party war ein voller Erfolg.
Raphi und Ingo haben wieder einmal einen neuen Rekord in der Anzahl von Abschüssen aufgestellt und es war wieder einmal grandios. Immer wieder lustig, wie ganz Miltenberg mit der Knallerei aufhört, sobald die zwei Sprengmeister ihre ersten Kanonen abfeuern.
Was haben wir so gemacht?
• Es gab wieder einmal lange und ausgedehnte Runden von „Trewit“ – einer TreWa-i-sierten Form des beliebten Spiels „Dixit“, bei dem es darum geht, aufgrund von Hinweisen eines Mitspielers dessen Karte zu erraten und zeitgleich eine Karte aus seinem eigenen Fundus auszuwählen, die die anderen Mitspieler möglichst gut in die Irre führen würde. Zudem wurde ein Spielbrett aus Lego mitgebracht, sodass Jar Jar Binks gegen Iron Man und viele andere antrat, den Trewit-Thron zu erklimmen.
• Road Shot war auch wieder dabei und die Trewaner warfen sich in ihre beste Rockabilly-Klamotte und feierten gut ab – es war einmal wieder eine fette Party.
• Robert Vogel war natürlich auch wieder da und es gab Neuigkeiten von ihm zu erwerben – zum Stöbern immer wieder nett.
• Viele freiwillige Helfer hatten dieses Mal wieder das ALIEN-Spiel ausgepackt – und somit wurde in 4-5er Gruppen versucht, Ripley in Sicherheit zu bringen und wichtige Informationen einzusammeln. Es lagen aber nicht nur Aliens auf der Lauer, sondern auch fiese Facehugger und Chestbuster. Der Run lief durch das ganze Haus und fand sein Finale im Kuschelkeller –äh- im Sicherheitsbereich der Marines.
• Und habt Ihr schon mal Zombie Würfeln gespielt ? Ein irre komisches Spiel – und es braucht noch nicht einmal viele Zutaten. Würfel, einen Würfelbecher und einen Tisch. Die Würfel haben wiederum drei Farben – grün, wo die Gehirne (also das Ziel) überwiegen, gelb mit ausgleichenden Anzahlen und rot, wo die Nieten überwogen. Eine Niete war es immer dann, wenn der Zombie kein Gehirn ernten konnte, sondern mit Waffengewalt davon überzeugt wurde, das Weite zu suchen.
• Natürlich darf Karaoke nicht fehlen – auf Großbildleinwand, sodass auch jeder gut mitsingen konnte – aber es gab natürlich auch Mikrofone für den Solo-Auftritt. FIFA-Spiele gab es auch wieder – und natürlich hat Bayern München wieder ganz oben mitgespielt (strengt Euch mal an, HSV und Konsorten).
• Zusätzlich gab es natürlich viele Runden Gesellschaftsspiele, Kochgruppen, abendliche Parties, Videosessions und den Computerraum mit epischen Schlachten.
Das spannende Con-Spiel umfasste diverse Aufgaben, wie z.B. Baue aus Lego-Steinen etwas „Science-Fiction-Mässiges“, 3D-Teampuzzeln und Balanciere Steine auf einem wackligen Etwas. Es wurden Raumschiffe, eine Tardis und sogar ein Stargate erschaffen, was wieder einmal zeigt, was man Schönes erstellen kann, wenn man jeweils exakt die gleiche Anzahl gleichartiger Steine vorliegen hat und trotzdem schöne verschiedene Dinger erbaut. Das 3D-Puzzle ergab ein Tolkien-Motiv und die Ergebnisse der Team-Balance kann man teilweise sehr schön in einem Unconvential-Video sehen. Ist sowieso sehr schön – bewegte Bilder sind meinem Erachten nach immer noch die beste Erinnerung.
Zusätzlich gab es natürlich viele Runden Gesellschaftsspiele, Kochgruppen, abendliche Parties, Videosessions und den Computerraum mit epischen Schlachten.
Seid das nächste mal mittendrin statt nur dabei und geniesst es, ein TreWaner (oder eine TreWanerin) zu sein.

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