65. TreWa Con

Die 65. TreWa Con in Veitsweiler | Beginn: 13.8.2016 / Ende: 21.8.2016


Samantha Hunt, Verdammt da kommt eine Blaskapelle:
Verdammt da kommt ’ne Blaskapelle!

Dieses Jahr war meine erste TreWa, definitiv nicht letzte, einfach nur die Erste von vielen. Vor der Anreise fragt man sich häufig ‚Warum gehe ich da eigentlich hin?‘ ‚Was erwartet mich?‘ ‚Passe ich da überhaupt rein!?‘ Wichtige Fragen, die ich getrost ignoriert habe um ohne Vorurteile in dieses 8-tägige Sommer-Abenteuer zu starten und es hat sich gelohnt.

Kennengelernt habe ich die TreWa dieses Jahr als Ort, an dem man Freunde trifft, Interessen austauscht und gemeinsam die Seele baumeln lässt … Meist bei Einem bis Fünf Krügen Bier und Ähnlichem.
Das alles begann Samstags mit der Opening, bei der die Veranstalter zwischen einigen gut gewählten Trailern zu kommenden Filmen, abwechselnd ein paar warme Worte zur Begrüßung gesagt haben. Dirk, der Hauptorganisator (Ohne Dirk keine Con…) hieß alle Willkommen und erklärte in doch recht kurzen kryptischen Worten was einen erwarten würde und stellte seine zwei ‚Sidekicks‘ vor. Tom – Zuständig für die Freizeitgestaltung und Teamevents, meist alkoholischem Beigeschmack und René – Zuständig für die Diensteinteilung, denn Frühstück bringt sich nicht selbst auf den Tisch und in dreckigen Duschen möchte sich auch keiner waschen. Dieses Trio schafft es tatsächlich, dass man sich direkt eingebunden fühlt und man sich auf die nächsten Tage absolut freut.
Als Kick-Off gab es ein mehr als gutes Abendessen in Form eines Buffets mit sehr guter Hausmannskost im ‚Grünen Baum‘ direkt in Veitsweiler. Laufnähe – Ergo wurde direkt die Bierauswahl getestet und sie hat bestanden!
Den ersten Tag ließen wir am Lagerfeuer ausklingen und freuten uns auf die kommenden Tage….mit ausreichend Bier vom Fass versteht sich 🙂
Zuvor wurde mir von Con-Bekanntschaften berichtet, dass es eine sehr entspannte TreWa Gemeinschaft wäre und ich meine Sport-Lust zügeln solle …. Umso mehr war ich überrascht, dass Sonntag direkt eine ‚Wandertour‘ durch die Geschichte der TreWa und ihrer Veranstaltungsorte stattfinden solle. Positiv überrascht versteht sich! Geführt vom Mister-Convention selbst gewann man hier nicht nur Einblick in die Entstehung und Entwicklung, sondern erfuhr auch einige Fun-Facts über die Menschen mit denen man dort die Zeit verbrachte. Burgruinen, Höhlen in Hügeln und alte Lagerfeuerplätze mitten im Wald lieferten hier die perfekten Bilder zur Geschichte und man wurde selbst auch Teil davon. Für TreWa-Jungfrauen der perfekte Einstieg.
Zur Stärkung suchten wir anschließend auf Empfehlung von Stevie hin, einen Griechen in Nördlingen auf, der es nicht nur mit seinem herausragenden Essen, sondern auch mit seiner offen und witzigen Art direkt in die Herzen der TreWaner geschafft hat. Hätten wir doch da nur schon gewusst, dass Tage später genau dieser Grieche (der kein wirklicher Grieche ist!) uns zur Völlerei des Jahres veranlassen würde….
Lagerfeuer, gemütlicher Filmabend und ein paar Tischtennispartien später war auch schon Montag und die TreWaner wurden in zwei Lager gespalten. Nein, nicht Trekkies und StarWarsianer, Pflanzen und Zombies….ja, hier hatte Tom seine Finger im Spiel! Jeden Tag sollte es eine neue kreative Team-Challenge geben, die die zwei Lager lösen sollten um am Ende der Woche den Sieg ins eigene Lager zu holen. Malt René ohne Buntstifte, Kugelschreiber u.ä.; Trällert den Imperialen Marsch mit einer Gruppe japanischer Touristen; Knetet BB8, Facehugger, Alf & Co aus Kinderknete. Aufgaben die der Kreativität freien Raum ließen und im Team, aber auch von Einzelpersonen gelöst werden konnten. Die Ergebnisse sprachen für sich, es war ein voller Erfolg und jeden Tag ein Programmpunkt.
Montags wurde Bekanntschaft mit dem Weiher und dem dort befindlichen Volleyball-Feld gemacht. Wie soll ich es sagen… Glitschig sandige Angelegenheit wenn man es zusammenfasst. Aus dem mit Algen (hoffentlich nur Algen) bewachsenen Weiher raus und ab auf den Sandplatz mit Sven, Dirk, Tom & Co.. Tolle Idee wenn man auf Sand an Stellen steht wo er definitiv nicht hingehört. Ein paar Schmetterbälle und liebevoll gemeinte Beleidigungen später fanden wir uns zur jeweils gewählten Kochgruppe im Con-Haus wieder ein und genossen ein liebevoll gemeinsam zubereitetes Abendessen. Einer von vielen Faktoren die ich persönlich so großartig finde an der TreWa ist die Förderung der Eigeninitiative und die Möglichkeit auch etwas in Kleingruppen machen zu können. So gibt es die Spielfraktion, die sich in Battlestar, Mittelerde und Magic ihre Schlachten lieferten; die Sportfraktion, die sich auf den Volleyballplätzen, an den Tischtennisplatten und am Badmintonplatz unerbittliche Wettkämpfe lieferten und diejenigen die auch einfach mal ihre Seele baumeln ließen. Täglich wechselten auch intern die Gruppen und man wurde überall eingeladen mitzumachen.
Ab einer gewissen Anzahl an Mückenstichen und Stichen von Tieren die man nicht mal benennen könnte, wurde man auch teilweise mal gezwungen vom sportlichen Teil zum ruhigeren zu wechseln. So kam der Kinoabend als perfekte Alternative! Wo sonst bezahlt man für eine Kinokarte bitte 4,50€(!?) und kommt noch in den Genuss sich ein erfolgreiches Dart-Battle mit Tom persönlich zu liefern. Über den Ausgang dieses Battles schweigen wir einfach…
Die Tage von Montag bis Freitag gingen so schnell vorbei und so schnell ineinander über, dass ich nicht mal mehr wirklich in der Lage bin die Ereignisse in die richtige Reihenfolge zu rücken. Sie waren gezeichnet von großartigem Eis in Dinkelsbühl, leckerem Essen, tollen Lagerfeuern mit Werwolfspielen, Sonnen unter den Apfelbäumen (inkl. Drohneneinschlag) und Brettspielen bis in die frühen Morgenstunden … meist in Verbindung mit den kleinen Gläsern und durchsichtigen Flüssigkeiten, wenn ihr versteht was ich meine.
René beim Tischtennis & Badminton gegenüber zu stehen war für mich eine Herausforderung der besonderen Art. Regelkonforme Spielweise und eiserne Mine, das war das Motto…neben ‚HÖR AUF ZU HÜPFEN‘
Das Abschlussgrillen mit Freibier Freitag Abend war nicht nur super organisiert und vorbereitet, sondern auch dank dem Grillmeister Raphi und den Salat-Support-Team super lecker. Hier bekam wirklich jeder das was er wollte und noch viel mehr. Deswegen auch das Brunch Grillen der Reste am Samstag Vormittag. Diese Unmengen an Fleisch und Salaten konnten nur in zwei Fuhren genossen werden. Das Arbeiten Hand in Hand erleichterte auch den anschließenden Abbau der Pools und das Aufräumen der Gemeinschaftsräume. Hier merkt man wirklich, dass man miteinander dort ist um eine schöne Zeit zu haben und sich nicht gestritten wird wer wann was zu tun hat. Rene’s Wort ist halt einfach heilig und was er plant wird umgesetzt. Außer wenn er Mittwochs erfährt, dass seit Montag der Frühstücksdienst bereits von 8:00 – 10:00 Uhr stattfindet statt, wie von ihm geplant von 10:00 – 12:00 Uhr. Dieser Gesichtsausdruck – einfach unbezahlbar.
Zum Abschlussessen ging es wieder in den ‚Grünen Baum‘ zu einem vorab angekündigten Konzert einer Blaskapelle, was vor allem den lieben Manni freute. Voller Vorfreude setzten wir uns an die reservierten Bänke und sahen Manni zu wie er es kaum erwarten konnte die Band spielen zu hören. Getränke bestellt, Essen bestellt und schon ging es an die Siegerehrung der Wochen-Challenge und des Con-Spiels. Hier gab es tolle Preise zu gewinnen, gesponsert von Dirk! Team Pflanze holte den Wochensieg und durfte wählen, darauf folgte das Gewinnerteam des Con-Spiels bei dem so viele angekündigte Gegenstände wie möglich mitgenommen werden mussten, auch diese durften aus den Preisen wählen und zur Überraschung kam noch eine Einzelehrung für den Willi. Dieser glänzte mit toller kreativer Leistung bei der letzten Wochenchallenge bei der geknetet werden musste. Er meisterte diese Aufgabe alleine für das Team Zombie und wurde mit einem Abendessen und einem tollen Star Trek Coffee-to-Go-Becher belohnt. Das Essen kam und Manni wartete immer noch sehnsüchtigste auf den Beginn des Konzerts. Leider kamen wir nur recht kurz in den Genuss des Spiels und machten uns nach dem wieder sehr leckeren Essen auf den Weg zum Con-Haus um unsere Taschen schon mal für den nächsten morgen vorzupacken.
Wie mir vorab schon angekündigt war, war der Abreisetag genauso hektisch wie erwartet. Tom macht den Weckmeister, alle sind am packen und aufräumen, Putzdienste werden fix erledigt und alle warten auf René zur Abnahme der geleisteten Arbeit. Die Verabschiedung fällt schwer, aber bei vielen weiß man, dass man sich zu Silvester ja schon wieder sieht (Hatte ich schon am zweiten Tag beschlossen 🙂 ).
Um wirklich alles von dieser Convention niederzuschreiben müsste ich wahrscheinlich ein kleines Buch schreiben. Es ist so viel was man von diesem Event mitnehmen kann und man bekommt ein Stück weit eine Alternative Lebenssicht. Man kann einfach Kind bleiben und die Zeit genießen, ohne sich vom Alltag beeinflussen zu lassen. Das habe ich auf jeden Fall von den drei Hauptmännern gelernt. Dirk, René und Tom, das Team das einem den Raum, die Möglichkeit und das Umfeld gibt einfach mal 100% man selbst zu sein.
Was mir von meiner ersten TreWa am meisten in Erinnerung bleiben wird sind die Gespräche mit den tollen Leuten, die perfekt geplanten Ausflüge,die Lagerfeuer mit Freibier, die Spiele bis in die Morgenstunden, der Krankenhausausflug ohne Ergebnis, die Freundschaften die ich geschlossen habe und der Strandkorb.

Vielen Dank für diese großartige Erste (von vielen) TreWa-Cons

Samantha Hunt

Eva Wirsing

Vom 13.August bis 21.August 2016 fanden sich ca. 40 Con-Leute zur 65.TreWaCon im Evangelischen Jugendübernachtungshaus in Veitsweiler (Mittelfranken) zusammen, um eine coole und entspannte Urlaubswoche miteinander zu verbringen.

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, denn es war bis auf Donnerstagabend, an dem wir unseren Nachtmarsch / unser Conspiel hatten und eine Nacht, komplett trocken und sonnig. Damit hatte ich persönlich nicht gerechnet, weil es schließlich am Freitag, 12.August 2016 wettertechnisch (in Bayern hatte es 14 Grad und Regen) leider noch sehr stark nach einer Sommer-Indoor-Con aussah, was zum Glück aber nicht eingetreten ist. So konnten wir bei milden Sommertemperaturen (max. 30 Grad) den unterschiedlichen Aktivitäten nachgehen: schwimmen im benachbarten Weiher, Whirlpool, normaler Pool, Gesellschaftsspiele, Sonnen, Volleyball, Badminton, Schaumparty, Ausflüge in die benachbarten Städte Dinkelsbühl und Nördlingen, DVD-Abende und Lagerfeuer.
Am Montag haben wir einen Ausflug zu den Anfängen der TreWaCon gemacht. Es stand ein Besuch in Karlshof an. In Karlshof fand die TreWaCon Nummer vier bis neun statt. Das ehemalige Con-Haus ist mittlerweile eine Ruine, aber nichts desto trotz liegt sie dennoch wunderschön. Von dort aus sind wir noch zu zwei anderen Ruinen gelaufen und gefahren – genauer gesagt zu zwei Burgruinen und anschließend ging es noch zu den Ofnethöhlen bei Holheim (Stadtteil von Nördlingen), wo sich neben den Höhlen auch die Überreste eines kleinen römischen Gutshofes, einer sogenannten Villa rustica, befindet. Danach hat sich die Gruppe getrennt und ist nach Nördlingen gefahren, um dort zum Beispiel Eis zu essen und auf den Turm von St. Georg (evangelisch-lutherische Kirche in Nördlingen) zu steigen. Der Ausblick aus 70 Metern Höhe ist atemberaubend, aber definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst 😉
Am Dienstag stand der traditionelle Kinoabend auf dem Plan. Da leider Star Trek Beyond nicht mehr lief, gab es drei andere Filme zur Auswahl, so dass sich am Ende drei kleinere Gruppen auf den Weg zum Kino machen und davor oder danach – je nach Startzeit vom Film – bei Simons Diner Burger gegessen haben, die sehr lecker waren.
Am Mittwoch ging es wieder nach Nördlingen zum Griechen, wo wir einen sehr witzigen Abend hatten.
Donnerstagabend fand, wie bereits erwähnt, unser Nachtmarsch statt. Meine Gruppe hat sich bei noch trockenem Wetter als erstes auf den Rundkurs mit insgesamt fünf Stationen gemacht, an denen wir Geschicklichkeitsübungen und Fragen beantworten mussten. Begleitet von der einsetzenden Dunkelheit, zwei Taschenlampen und der Musik vom benachbarten Summer Breeze, welches zur selben Zeit wie die TreWaCon stattfand, liefen wir direkt in heftigen Regen. Nach knapp 1 ¼ Stunden waren wir wieder im Con-Haus und bis auf die Knochen nass. Für alle fünf Gruppen hieß es erstmal duschen und Zeckencheck machen. An dem Abend fiel auch das abendliche Lagerfeuer für die meisten flach, sodass wir uns im Speisesaal zusammengesetzt haben. Auch hier nochmals herzlichen Glückwunsch an die Gewinnergruppe „Gruppe Nr. 2“ zum Sieg. Trotz Regen hat der Nachtmarsch Spaß gemacht.
Donnerstag und Freitag kamen auch noch ein paar Wochenendgäste, denn es stand am Freitagabend das Grillfest auf dem Plan. Freitag hieß es also alles fürs Grillfest am Abend vorbereiten. Es war wieder ein sehr schönes Grillfest mit lecker Esssen.
An beiden Samstagen fand das Eröffnungs- bzw. Abschlussessen in der Dorfkneipe „Grüner Baum“ statt. Beim Eröffnungsessen haben wir eine fränkische Vesper serviert bekommen – u.a. mit Käse, Wurst, Krustenbraten, Käsekuchen. Beim Abschlussessen gab es u.a. Krustenbraten, Wurstsalat und Pommes. Dazu hat die Blaskapelle aus Frankenhofen – einem Nachbarort – Blasmusik gespielt.
Neben dem Nachtmarsch als Con-Spiel gab es noch ein weiteres Con-Spiel. In Anlehnung an Misha Collins G.I.S.H.W.H.E.S. hat uns Tom von Montag bis Freitag jeweils eine Tagesausgabe gegeben, die die Pflanzen- und Zombiegruppe lösen mussten. Gewonnen hat die Pflanzengruppe.

Fazit: Eine tolle SommerCon mit tollen Leuten, die sich definitiv lohnt. Ich persönlich freue mich schon auf die SilversterCon, dann wieder im unterfränkischen Miltenberg.

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